Energie & Verkehr

Energie und Mobilität sind Grundlagen der modernen Industriegesellschaften. Wie sehen die Energieversorgung und der Verkehr von morgen aus?

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August Horch Museum Zwickau

Erleben Sie deutsche Automobilgeschichte und entdecken Sie die facettenreiche Entwicklung des westsächsischen Fahrzeugbaues. Kleinkraftwagen, Luxusfahrzeuge, Nutzfahrzeuge: die Markengeschichte der…
August Horch Museum Zwickau




Erleben Sie deutsche Automobilgeschichte und entdecken Sie die facettenreiche Entwicklung des westsächsischen Fahrzeugbaues. Kleinkraftwagen, Luxusfahrzeuge, Nutzfahrzeuge: die Markengeschichte der Firma Audi wird hier in der gesamten Fertigungsbreite dargestellt.

Zeit- und themenbezogene Inszenierungen schaffen einzigartige Einblicke. So bieten eine Tankstelle der 1920er und ein Ausstellungsstand der 1930er Jahre den Rahmen für die Wagen von Horch, Audi und der Wanderer Werke in Chemnitz, die durch den Verbund zur Auto Union eng mit der Zwickauer Historie verknüpft sind. Auch die Rennsporterfolge der legendären Silberpfeile werden gewürdigt. In einer Straßenszene präsentieren sich DKW-Kleinwagen als Beispiel für die Breitenmotorisierung Deutschlands. Eine funktionstüchtige Transmissionswerkstatt sowie ein Motorenprüfstand machen Automobilbau in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlebbar. Auch die Entwicklung des Karosseriebaues und Designs werden dargestellt.

Auf 3.000 Quadratmetern werden Geschichte und Geschichten lebendig, vergangene Arbeits- und Lebenswelten erfahrbar. Besonderen Wert besitzen dabei die authentischen Wohn- und Arbeitsräume, in denen der Kraftfahrtpionier August Horch und seine Nachfolger wirkten. Über die Nutzfahrzeugfertigung und Produktion von Vorkriegsmodellen führte der Fahrzeugbau nach 1945 in die Ära des Kleinkraftwagens Trabant. Gegenwärtige Entwicklungen werden im Bereich Volkswagen dargestellt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Energiefabrik Knappenrode

MODERNSTE AUSSTELLUNGSWELTEN AUS LICHT, METALL UND GLAS TREFFEN AUF BACKSTEINROTE INDUSTRIEKULTUR: als 100-jährige Brikettfabrik zeigt sie erstmalig, wie sich das Lausitzer Braunkohlerevier…
Energiefabrik Knappenrode




MODERNSTE AUSSTELLUNGSWELTEN AUS LICHT, METALL UND GLAS TREFFEN AUF BACKSTEINROTE INDUSTRIEKULTUR:

als 100-jährige Brikettfabrik zeigt sie erstmalig, wie sich das Lausitzer Braunkohlerevier entwickelt hat - von den ersten vor­industriellen Spatenstichen zur zukunftsgewandten Urlaubs­- und Energieregion.

Die denkmalgeschützte Bausubstanz der Energiefabrik dient als imposante Kulisse auf dem Weg durch die Zeit. Brikettfabrik und Werkssiedlung werden zum Symbol für die Geschichte von Aufschwung, Verlust und Hoffnung einer ganzen Region. In Etappen geht es vom vorindustriellen Sorbischen Land über den Wirtschaftsboom der Braunkohle zu Beginn des 20. Jahrhunderts, ihrer Rolle in den Kriegs- und Krisenzeiten sowie als Energiezentrale der DDR bis hin zur Gestaltung des Lausitzer Seenlands und aktuellen Fragen der Energiewende. Im Fokus stehen die Menschen und ihre Beziehung zu Kultur, Tradition, Politik und Arbeit.

Hoch über den Dächern der Fabrik bietet der neue Lausitz.Blick eine grandiose Aussicht über die sich wandelnde Landschaft. Sie erleben die Zeitreise mit allen Sinnen – sehen, hören, riechen, fühlen.

Das Konzept der erlebbaren Geschichte setzt sich auf dem Fabrik.Erlebnis.Rundgang fort. Auf dem Weg durch die Fabrik kommen ehemalige Arbeiterinnen und Arbeiter zu Wort und zwischen den original-erhaltenen Maschinen hängt noch immer der Geruch von Kohlestaub und Maschinenöl. Dreimal am Tag ruft die Werkssirene zur Schicht und die Maschinen erwachen akustisch zum Leben.

Auf dem ehemaligen Betriebsgelände kann der Weg der Braunkohle anhand von authentischen Tagebaugroßgeräten, Entwässerungstechnik und Schienenfahrzeugen nachempfunden werden.

DRAISINENFAHRT AUF DEM MUSEUMSGLEIS

Auf den Schmalspurgleisen der alten Kohleverbindungsbahn können Sie, angetrieben von reiner Muskelkraft, mit der Draisine über die Gleise sausen. Fahrten finden von ca. April bis Oktober und nur bei gutem Wetter statt. Bitte informieren Sie sich zu den aktuellen Abfahrtszeiten.

ENERGIEFABRIK KNAPPENRODE FÜR VERSPIELTE ENTDECKER!

Sowohl in der Ausstellung als auch auf dem Außengelände kommen kleine Kumpel bei Mitmachangeboten, Labyrinth, Tunnelrutsche und Findlingspyramide auf ihre Kosten. Wer nach so viel Geschichte und Geschichten eine kleine Pause braucht, kann sich im Bistro im neuen Foyer zwischen den Bo(o)ten der neuen Landschaft stärken. Auftanken können übrigens nicht nur Besucher, sondern auch Autos und Fahrräder. Denn für sie gibt es auf dem neuen Parkplatz Ladestationen. Bevor es wieder nach Hause geht, findet sich im Museumsshop Schönes und Informatives rund um Kohle, Bergbau und die Lausitz.

Tipp:

Informieren Sie sich auch über die vielseitigen Foto-, Kunst- und Sonderausstellungen in der Energiefabrik, die frische Sichtweisen zu Themen wie Mineralogie, Bergbau, regionalem Wandel und Zukunft der Lausitz eröffnen.

Die Fabrik.Fest.Spiele und das Herbst.Feuer.Fest sind jedes Jahr Veranstaltungshöhepunkte.

Bahnbetriebswerk Glauchau

Dank seiner Lage entwickelte sich Glauchau Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem der wichtigsten sächsischen Eisenbahnknoten. Die sächsischen Staatseisenbahnen eröffneten 1858 die Bahnstrecke von…
Bahnbetriebswerk Glauchau




Dank seiner Lage entwickelte sich Glauchau Mitte des 19. Jahrhunderts zu einem der wichtigsten sächsischen Eisenbahnknoten. Die sächsischen Staatseisenbahnen eröffneten 1858 die Bahnstrecke von Chemnitz nach Zwickau. Mit der Eröffnung der Muldentalbahn 1875 entstand in Glauchau der erste Lokschuppen.

Im 1916 errichteten Bahnbetriebswerk Glauchau fanden sich Ende der 1970er Jahre Lokführer zusammen, die als „Pflegekollektiv“ die für die Region typische Dampflokomotive 58 3047 betriebsfähig erhielten. Daraus entstand 1990 der Verein als Freizeitgruppe der Stiftung Bahnsozialwerk (BSW), der die namenesgebende Dampflok 58 3047 noch bis Mitte der 1990er Jahre einsetzte. Weitere Fahrzeuge kamen hinzu, so dass heute im Lokschuppen eine Reihe historischer Lokomotiven aller Traktionsarten stationiert sind und zu den Öffnungstagen präsentiert werden können. Darunter befinden sich die betriebsfähige Dampflok 35 1097, aber mit der Großdiesellok 118 770 und der E 42 001 auch weitere bekannte und typische Fahrzeuge der Deutschen Reichsbahn. Darüber hinaus veranstaltete die IG Traditionslok „58 3047“ gemeinsam mit anderen sächsischen Vereinen mehrmals im Jahr Sonderzüge zu interessanten Zielen.

Der IG Traditionslok „58 3047“ Glauchau e.V. ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Bahnbetriebswerk Nossen

Eisenbahnfreunde aus Großvoigtsberg und Nossen sind seit 1994 dabei, das Bahnbetriebswerk in Nossen und die als Zellwaldbahn bekannte Eisenbahnstrecke von Nossen nach Freiberg zu erhalten und für…
Bahnbetriebswerk Nossen




Eisenbahnfreunde aus Großvoigtsberg und Nossen sind seit 1994 dabei, das Bahnbetriebswerk in Nossen und die als Zellwaldbahn bekannte Eisenbahnstrecke von Nossen nach Freiberg zu erhalten und für Sonderfahrten zu nutzen. Das Eisenbahnmuseum im Bahnbetriebswerk Nossen wird von einer Interessengemeinschaft betrieben und zeigt das im Original erhaltene Ensemble einer solchen Anlage mit Rundlokschuppen, Drehscheibe, Kohlenkran und sonstigen Anlagen zur Versorgung von Dampflokomotiven.

Die Eisenbahn erreichte Nossen 1868 von Döbeln her, die Weiterführung nach Meißen eröffnete noch im gleichen Jahr. Nach Freiberg fuhr 1873 der erste Zug und nach Riesa 1880. Die Schmalspurbahn von Nossen nach Wilsdruff und weiter bis Freital ging 1899 in Betrieb. Der Niedergang der Eisenbahn rund um Nossen begann mit Einstellung des Personenverkehrs auf der Schmalspurbahn 1972, seit 2015 fahren in Nossen überhaupt keine regulären Reisezüge mehr.

Mit Bau der abzweigenden Bahnen entstand auch ein Lokschuppen, der nach Erweiterungen seit 1923 ein eigenständiges Bahnbetriebswerk bildete. Neben vereinseigenen Loks sind hier auch Leihgaben von anderen Eigentümern ausgestellt, darunter auch betriebsfähige Dampfloks, die für Sonderzüge zu ausgewählten Terminen angeheizt werden. Auch Schmalspurdampflokomotiven sind ausgestellt.

Besondere Höhepunkte sind die Bahnhofsfeste. Da der Verein keine ständigen Öffnungszeiten anbietet, ist vor dem Besuch eine kurze Kontaktaufnahme nötig. Zur vereinbarten Zeit sind dann Vereinsmitglieder vor Ort und ermöglichen einen Rundgang durch den Lokschuppen.

Der IG Dampflok Nossen e.V. ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Brücke Kornhain

Die massiv aus Sandstein erbaute Brücke gilt als älteste genutzt Eisenbahnbrücke Deutschlands. Errichtet wurde sie für die erste deutsche Ferneisenbahn, die Strecke Leipzig – Dresden, in den Jahren…
Brücke Kornhain




Die massiv aus Sandstein erbaute Brücke gilt als älteste genutzt Eisenbahnbrücke Deutschlands. Errichtet wurde sie für die erste deutsche Ferneisenbahn, die Strecke Leipzig – Dresden, in den Jahren 1837/38. In Betrieb genommen wurde das Bauwerk mit Eröffnung des Streckenabschnitts Wurzen – Dahlen am 16. September 1838.

Bei notwendigen Sanierungsarbeiten in der inzwischen mehr als 185-jährigen Betriebszeit wurde die Brücke nur im Detail geändert. Der größte Eingriff in die Bausubstanz erfolgte wohl im Jahr 1968. Um die Brücke an den Verkehr anzupassen, wurde in jenem Jahr auf das Sandsteingewölbe eine Schotterwanne aus Stahlbeton gesetzt und darauf der Gleisabstand verbreitert. Heute fahren ICE-Züge über das historische 11,32 m weite und 6,80 m hohe Bauwerk.

Seit 1991 ist das Ingenieursbauwerk ein technisches Denkmal.

Dachverein Mitteldeutsche Straße der Braunkohle e.V.

Der Verein ist Träger der Mitteldeutschen Straße der Braunkohle. Diese verbindet ca. 70 größere Sachzeugen der Braunkohlenförderung und -verarbeitung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Der…
Dachverein Mitteldeutsche Straße der Braunkohle e.V.




Der Verein ist Träger der Mitteldeutschen Straße der Braunkohle. Diese verbindet ca. 70 größere Sachzeugen der Braunkohlenförderung und -verarbeitung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Der Dachverein engagiert sich in der Industriedenkmalpflege und im Naturschutz. Neben seiner koordinierenden Tätigkeit führt der Verein wissenschaftliche Veranstaltungen durch und unterstützt Forschungsvorhaben.

Dampfbahn-Route Sachsen

Die DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen mit inzwischen mehr als 180 Partnern aus dem ganzen Freistaat ist für alle erlebnishungrigen Gäste nicht nur ein Wegweiser, um alte Bahnen oder Eisenbahnmuseen zu finden.…
Dampfbahn-Route Sachsen




Die DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen mit inzwischen mehr als 180 Partnern aus dem ganzen Freistaat ist für alle erlebnishungrigen Gäste nicht nur ein Wegweiser, um alte Bahnen oder Eisenbahnmuseen zu finden. Vielmehr zeigt sie auch Übernachtungsmöglichkeiten mit Ambiente und stellt genussvolle Gastronomie sowie Erlebnisse für die ganze Familie vor! Von der Muskauer Heide bis zum Wintersportgebiet am Fichtelberg, vom Barockschloss Moritzburg unweit der Landeshauptstadt Dresden bis hin zum Naturpark Zittauer Gebirge verbindet die DAMPFBAHN-ROUTE Sachsen einzigartige Ferienregionen.

Dampflokomobile in der ehemaligen Holzwarenfabrik Abendroth

Bei der Dampflokomobile handelt es sich um eine Einzylinder-Heißdampf-Lokomobile mit Ventilsteuerung und zwei Schwungrädern der Fa. Heinrich Lanz, Mannheim, Masch. Nr. 25178, Baujahr 1910, vermutlich…
Dampflokomobile in der ehemaligen Holzwarenfabrik Abendroth




Bei der Dampflokomobile handelt es sich um eine Einzylinder-Heißdampf-Lokomobile mit Ventilsteuerung und zwei Schwungrädern der Fa. Heinrich Lanz, Mannheim, Masch. Nr. 25178, Baujahr 1910, vermutlich Typ GV 30-E 10 mit 40 PS Leistung, Treppenrostfeuerung, kombiniertem Flammrohr-Rauchrohr-Kessel, ca. 20 qm Heizfläche. Betrieben wurde mit ihr ein Drehstrom-Synchrongenerator der Pöge Elektrizitäts AG in Chemnitz (Drehstrommaschine: Typ EDG 40/1000 Leistung 40 kVA, 1000 U/min, Erregermaschine: Typ GAR 25, 0,15/0,85 kW).

Die Dampflokomobile kam 1940 in die Holzwarenfabrik Abendroth auf dem ehemaligen Gelände einer Erzwäsche. Der vorherige Standort ist nicht bekannt. Die Holzwarenfabrik betrieb ein Sägegatter, eine Holzbiegerei sowie eine Furnierschälmaschine und produzierte Stühle, Rodelschlitten, Schneeschuhe u.ä. Die Dampflokomobile arbeitete bis 1966 und versorgte die Firma über den Generator mit Elektroenergie. Der Abdampf wurde zum Furnierschälen und Holzbiegen verwendet. Die Fabrik schloss 1968. Die Lokomobile wird zu Demonstrationszwecken über einen Elektromotor angetrieben.

Dampfmaschinen­verein Roßwein e.V.

Roßwein ist eine Kleinstadt im Landkreis Mittelsachsen zwischen Dresden und Chemnitz. Die ehemalige Industriestadt war im Wesentlichen von Textilindustrie geprägt. In vielen Betrieben waren bis in die…
Dampfmaschinen­verein Roßwein e.V.




Roßwein ist eine Kleinstadt im Landkreis Mittelsachsen zwischen Dresden und Chemnitz. Die ehemalige Industriestadt war im Wesentlichen von Textilindustrie geprägt. In vielen Betrieben waren bis in die 1950er Jahre Dampfmaschinen im Einsatz.

Unsere Dampfmaschine blieb als Einzige im Ort erhalten. Die Tandem-Verbund-Maschine wurde im Jahr 1911 erbaut, 1913 der dazugehörige Dampfkessel der Fa. Carl Sulzberger errichtet, die Anlage 1914 in Betrieb genommen. ÜberTransmission wurden 66 Textilmaschinen angetrieben. Im Jahre 1965 wurden die ersten Maschinen mit Elektromotoren ausgestattet, so war später der Betrieb einer Dampfmaschine überflüssig geworden. Ihre Stilllegung erfolgte im Jahre 1978. Der handgenietete Dampfkessel ist im Originalzustand erhalten. Dampfmaschine und Dampfkessel sind seit 1983 ein Technisches Denkmal.

Dampfmaschine und Dampfkessel blieben 32 Jahre ungenutzt. Erst eine Gründung des Dampfmaschinenvereines im Jahre 2006 machte einen Neustart im Jahr 2010 möglich. 2021 als eigenständiger Verein Dampfmaschinenverein Roßwein e.V. gegründet.

Nach knapp 4 Jahren Restaurierungszeit konnte die Dampfmaschine einschließlich des Dampfkessels im Jahr 2010 wieder in Betrieb genommen werden. Zur Realisierung unseres Projektvorhabens hat sich der Verein großen ingenieurtechnischen, handwerklichen, organisatorischen- und logistischen Herausforderungen gestellt. Alle Mitglieder leisteten und leisten nach ihren persönlichen Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnissen und Möglichkeiten einen aktiven, von Idealismus getriebenen, erfolgsorientierten und zielorientierten Beitrag zum gesellschaftlichen anerkannten Erfolg der Vereinsarbeit.

 

Das Ensemble aus Hanomag Dampfmaschine und Dampfkessel ist ein deutschlandweit einmaliges Technisches Denkmal das seit dem Jahr 2010 wieder in Betrieb genommen werden kann.

Technische Daten:

Hersteller: Hanomag Dampfmaschine (Baujahr 1911)

Bauart: Tandem-Verbundmaschine mit Ventilsteuerung und Proellregler

Leistung: 160 PS , 130 U/min

Dampfnostalgie im Herzen Deutschlands

Dampfnostalgie ist das mitteldeutsche Netzwerk für historischen Schienenverkehr in Sachsen und den vier übrigen neuen Bundesländern. Eisenbahnmuseen, Dampf-, Schmalspur- und Museumsbahnen, Park-,…
Dampfnostalgie im Herzen Deutschlands




Dampfnostalgie ist das mitteldeutsche Netzwerk für historischen Schienenverkehr in Sachsen und den vier übrigen neuen Bundesländern. Eisenbahnmuseen, Dampf-, Schmalspur- und Museumsbahnen, Park-, Feld-, Berg- und Straßenbahnen sowie Miniaturbahnen werden mit ihren Angeboten präsentiert und touristisch vermarktet.

Deutsches Pferdebahnmuseum Döbeln

Die Pferdestraßenbahn ist der Ursprung aller Nahverkehrsmittel. Die erste Straßenbahn dieser Art ist 1832 in New York in Betrieb gegangen und breitete sich von hier in der ganzen Welt aus,…
Deutsches Pferdebahnmuseum Döbeln




Die Pferdestraßenbahn ist der Ursprung aller Nahverkehrsmittel. Die erste Straßenbahn dieser Art ist 1832 in New York in Betrieb gegangen und breitete sich von hier in der ganzen Welt aus, insbesondere nach Erfindung der Rillenschiene im Jahr 1852, die einen bündigen Abschluss mit der Straßenoberfläche erlaubte. Der technischen Entwicklung folgend wurde die Pferdebahn jedoch im Laufe der Zeit in den größeren Städten von elektrisch betriebenen Straßenbahnen und in den kleineren Städten von Kraftomnibussen abgelöst.

Der Traditionsverein 'Döbelner Pferdebahn e.V.' hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte dieses historischen Verkehrsmittels und seiner Verbreitung aufzuarbeiten und die Döbelner Pferdebahn wieder in Betrieb zu nehmen.

2007 wurde die Döbelner Pferdebahn wieder belebt. In der ehemaligen Kleinkinderbewahranstalt ist zudem ein Pferdebahnmuseum eingerichtet worden, in dem auf ca. 50 Schautafeln die Geschichte der Pferdebahn dargestellt wird. Themen sind u.a. Vorläufer und Varianten der Bahn, die Anfänge mit Kohlebahnen über Tage und Grubenpferden unter Tage, technische Entwicklungen wie Rillenschienen und Drehscheiben, die Ausbreitung von Pferdebahnen in Deutschland, Europa und weltweit, Bahnen mit besonderer Funktion wie Insel-, Hotel-, Hospital- und Einschienenbahnen, die Ablösung durch 'Die Elektrische' und Kraftomnibusse und schließlich Pferdestraßenbahnen heute. Besonderen Raum nimmt die Geschichte der Döbelner Pferdestraßenbahn ein.

Döllnitzbahn

Entlang der 18,7 Kilometer langen Döllnitzbahn gibt es viel zu entdecken. Die Schmalspurbahn fährt von der Stadt Oschatz mit ihren vielschichtigen Angeboten – vom historischen Stadtkern bis zum…
Döllnitzbahn




Entlang der 18,7 Kilometer langen Döllnitzbahn gibt es viel zu entdecken. Die Schmalspurbahn fährt von der Stadt Oschatz mit ihren vielschichtigen Angeboten – vom historischen Stadtkern bis zum O-Schatz-Park – durch die reizvolle Landschaft vorbei an der Alpaka- und Straußenfarm in Thalheim nach Mügeln. Dort befindet sich der größte erhaltene Schmalspurbahnhof Europas mit dem dreigleisigen Lokomotivschuppen. Der Bahnhof war einst Mittelpunkt des ausgedehnten „Mügelner Netzes“, dessen Zweigstrecken bis nach Neichen in die Nähe von Leipzig, bis an die Elbe nach Strehla und zum Verbindungspunkt mit dem „Wilsdruffer Netz“ in Meißen führten.

Am Ende der Bahnstrecke in Glossen können Sie der dortigen Feldbahnschauanlage einen Besuch abstatten, zu ausgewählten Tagen bietet ein Verein ebenfalls Gelegenheit zum Mitfahren. Aber auch eine Wanderung durch das Obstland ist empfehlenswert.

Wieder in Betrieb ist auch die Zweigstrecke von der Zwischenstation Nebitzschen nach Kemmlitz, dorthin bietet der Förderverein „Wilder Robert“ zu ausgewählten Terminen Sonderfahrten an. In Kemmlitz wird bis heute Kaolin abgebaut, was als weißes Pulver ein wichtiger Bestandteil der Porzellanproduktion ist und knapp 100 Jahre mit der Döllnitzbahn abtransportiert wurde. Ein anderes wichtiges Ladegut stellten bis 1970 die Zuckerrüben dar, die auf der längst demontierten Verbindungsbahn nach Döbeln direkt bis in die Zuckerfabrik transportiert wurden. Ebenso typisch für die Schmalspurstrecken des „Mügelner Netzes“ waren die Gelenkdampfloks der sächsischen Gattung IV K, von denen auf der Döllnitzbahn drei Exemplare bis heute erhalten sind. Eine dieser IV K ist zu den Dampfzugfahrtagen stets im Einsatz zu erleben.

Die Döllnitzbahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Dresdner Bergbahnen

Vom Stadtteil Loschwitz am rechtselbischen Ufer führen zwei Bergbahnen den Elbhang hinauf nach Oberloschwitz und zum Weißen Hirsch. Zum einen handelt es sich um die Schwebebahn, die am 6. Mai 1901…
Dresdner Bergbahnen




Vom Stadtteil Loschwitz am rechtselbischen Ufer führen zwei Bergbahnen den Elbhang hinauf nach Oberloschwitz und zum Weißen Hirsch. Zum einen handelt es sich um die Schwebebahn, die am 6. Mai 1901 hier als erste Bergschwebebahn der Welt Fahrt aufnahm. Auf 274 Metern Streckenlänge überwindet die Schwebebahn auf einem Gittergerüst mit 33 Stützen fahrend 84 Höhenmeter. Das Maschinenhaus und die kleine Ausstellung an der Bergstation lädt Technikinteressierte zur Entdeckertour ein. Zum Zweiten befindet sich nur wenige Meter davon entfernt direkt am Körnerplatz die Standseilbahn, die auf 547 Metern Strecke einen Höhenunterschied von 95 Metern überwindet. An den beiden Stationen werden jeweils kurze Tunnel durchfahren. Mit den beiden Bergbahnen werden Besucher zu echten „Gipfelstürmern“, die mühelos die Hänge bezwingen. Oben angekommen, locken wundervolle Ausblicke auf das Dresdner Elbtal und die berühmte Loschwitzer Brücke, genannt „Blaues Wunder“.

Die Dresdner Bergbahnen sind Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Eisenbahnmuseum Bw Dresden-Altstadt

Das Bahnbetriebswerk Dresden-Altstadt ist Museum, Veranstaltungsort und Heimat für historische Eisenbahntechnik. Highlights der Sammlung stellen zweifellos die ausgestellten Dampflokomotiven dar.…
Eisenbahnmuseum Bw Dresden-Altstadt




Das Bahnbetriebswerk Dresden-Altstadt ist Museum, Veranstaltungsort und Heimat für historische Eisenbahntechnik. Highlights der Sammlung stellen zweifellos die ausgestellten Dampflokomotiven dar. Besichtigt werden können diese u. a. bei den Sonderveranstaltungen wie den Saisoneröffnungs- und -abschlussveranstaltungen, den Kinderfesten, der Dresdner Museumsnacht mit Nachtfotoparade sowie bei der Öffnung zum 1. Advent. Bei einigen Veranstaltungen sind Führerstandsmitfahrten auf Diesel- oder Dampfloks möglich. Jahreshöhepunkt ist das Dampflokfest im Frühjahr.

Die Geschichte des Bahnbetriebswerks Dresden-Altstadt begann mit der Errichtung eines Lokanheizgebäudes und eines Kohleschuppens an der Nossener Straße im Jahr 1872. Bis 1900 wurden drei weitere Lokschuppen errichtet. Der massive Anbau mit Wasserhochbehälter und Sozialräumen von 1884 war einer der ersten seiner Art und ist heute Teil des Eisenbahnmuseums. Der heutige Museumslokschuppen wurde im Rahmen des Wiederaufbaus der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Gebäude im Jahr 1953 errichtet. Zwischen 2001 und 2004 war das Bahnbetriebswerk Dresden-Altstadt eine Außenstelle des DB Museums Nürnberg. Seit 1. Januar 2005 betreibt der 1999 gegründete Verein IG Bw Dresden-Altstadt e.V. das Bahnbetriebswerk in Eigenregie. Im Sozialgebäude laden wechselnde Sonderausstellungen zu einem interessanten Museumsbesuch ein.

Die Vereinsarbeit umfasst Reparatur- und Wartungsarbeiten an Dampf-, Diesel-, E-Loks und Eisenbahnwagen sowie an fast allen technischen Anlagen. Für das Verkehrsmuseum Dresden und das DB-Museum Nürnberg beherbergt und wartet der Verein mehrere Dampflokomotiven. Ein weiterer Kooperationspartner sind die Stadtwerke Dresden GmbH (DREWAG). Regelmäßig kommen Lokomotiven von Sonderzügen, die in Dresden Halt machen, zur Versorgung und Behandlung nach Dresden-Altstadt.

Alle aktuellen Termine, Vorhaben und Projekte sind ausführlich auf der Internetseite beschrieben.

Eisenbahnmuseum Leipzig

Die Messestadt Leipzig ist Ausgangspunkt der ältesten deutschen Ferneisenbahn, der 1839 vollendeten und knapp 120 langen Strecke Leipzig – Dresden, von Friedrich List angeregt und von Leipziger…
Eisenbahnmuseum Leipzig




Die Messestadt Leipzig ist Ausgangspunkt der ältesten deutschen Ferneisenbahn, der 1839 vollendeten und knapp 120 langen Strecke Leipzig – Dresden, von Friedrich List angeregt und von Leipziger Unternehmern finanziert.

Südlich der Innenstadt nahm die Sächsisch-Bayerische Eisenbahn-Compagnie im Jahr 1842 den Bayerischen Bahnhof in Betrieb, nördlich des Zentrums entstanden neben dem Dresdner Bahnhof die stolzen Empfangsgebäude der Magdeburger Eisenbahn, der Thüringer Eisenbahn sowie der Berliner Eisenbahn. Die vier großen Bahnhöfe nördlich des Leipziger Zentrums ersetzte der 1915 eingeweihte Hauptbahnhof, bis 1996 der größte Kopfbahnhof Europas.

Da sich das Vorhaben, am ehemaligen Bayerischen Bahnhof in Leipzig ein Eisenbahnmuseum zu errichten, als nicht realisierbar erwies, wich der 1990 gegründete Verein „Bayerischer Bahnhof zu Leipzig e.V.“ (EMBB) nach Leipzig-Plagwitz aus. Dort hat er im ehemals preußischen Bahnbetriebswerk das Eisenbahnmuseum Leipzig eingerichtet. Zu diesem gehören ein Rechtecklokschuppen mit drei Gleisen sowie mehrere Nebengebäude und ein Wasserturm.

Außerdem stellt der Verein auf einem nicht mehr regulär genutzten Bahnsteiggleis im Leipziger Hauptbahnhof eine vereinseigene Dampflok aus. Die vom Verein veranstalteten Sonderfahrten mit der Dampflokomotive 52 8154 und passenden Reisezugwagen beginnen entweder im Bahnhof Leipzig-Plagwitz oder im Leipziger Hauptbahnhof.

Das Eisenbahnmuseum Leipzig ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Eisenbahnmuseum Schwarzenberg

Das Eisenbahnmuseum in Schwarzenberg ist mehr als eine Sammlung alten Eisens. Im und um den Lokschuppen herum sind historische Lokomotiven, Wagen und Bahndienstfahrzeuge zu sehen, die 150 Jahre…
Eisenbahnmuseum Schwarzenberg




Das Eisenbahnmuseum in Schwarzenberg ist mehr als eine Sammlung alten Eisens. Im und um den Lokschuppen herum sind historische Lokomotiven, Wagen und Bahndienstfahrzeuge zu sehen, die 150 Jahre erzgebirgische Eisenbahngeschichte mitgeschrieben haben. Der 1990 gegründete Verein Sächsische Eisenbahnfreunde e. V. hat sich den Erhalt der historischen Fahrzeuge sowie deren Demonstration bei Veranstaltungen und Sonderfahrten zur Aufgabe gemacht. Dazu dienen neben dem Lokschuppen mit seiner historischen Werkstatteinrichtung die funktionstüchtigen Lokbehandlungsanlagen (Drehscheibe, Wasser- und Kohleversorgung, Außenkanal, Abstell- und Rangiergleise usw.) sowie betriebsfähige historische Stellwerks- und Signaltechnik und der Museumsbahnsteig mit einer originalen sächsischen Wartehalle.

Für Sonderfahrten auf dem öffentlichen Eisenbahnnetz steht ein betriebsfähiger und zugelassener Museumszug mit Dampflokomotive und Wagen im Stil der 1960er bis 1980er Jahre bereit.

Eisenmühle Elstertrebnitz

Wer in das Leipziger Neuseenland kommt, sucht das Besondere – abwechslungsreiche Landschaften, reizvolle Seen und historische Stätten. Südlich von Leipzig, idyllisch im Dreiländereck von Sachsen,…
Eisenmühle Elstertrebnitz




Wer in das Leipziger Neuseenland kommt, sucht das Besondere – abwechslungsreiche Landschaften, reizvolle Seen und historische Stätten. Südlich von Leipzig, idyllisch im Dreiländereck von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen liegt das einzigartige technische Kulturdenkmal Eisenmühle.

Um dem ganzheitlichen Konzept der Eisenmühle bei der Sanierung und Ausgestaltung auch architektonisch gerecht zu werden, wurde nach gesundheitsheitsfördernden und nachhaltigen Maßstäben geplant. Wer in der liebevoll gestalteten Landpension logiert, erlebt nicht nur stilvolles Ambiente, eine Stätte zum Verweilen und Entspannen, sondern taucht ein in die Geschichte dieser letzten Eisenpulvermühle Deutschlands.

Wasser spielt bei uns eine besondere Rolle. Seit im 12. Jahrhundert Mönche der benachbarten Stadt Pegau den Mühlgraben anlegten, wird die Kraft des Wassers zum Wohle des Menschen genutzt. Einst wurde hier Getreide gemahlen, Holz in der Schneidemühle verarbeitet und Eisen in einem speziellen Verfahren zu Pulver gemahlen. 1915 klapperten noch die beiden hölzernen Mühlräder im Mühlgraben, jetzt speist der gelassen dahin gleitende Profener Elstermühlgraben die zwei Turbinen in Deutschlands letzter Eisenpulvermühle. Derzeit erzeugen sie und eine Solaranlage grünen Strom.

Heute präsentiert sich die im spätklassizistischen Stil erbaute Eisenmühle als vielseitige Event Location. Hier spüren Sie den Charme vergangener Zeiten. So sind in der äußeren Silhouette und im Inneren des 100-jährigen Industriegebäudes die historischen Ursprünge allgegenwärtig und bilden den ungewöhnlichen Rahmen für einzigartige Events. Die Privatsammlung mechanischer Musikinstrumente komplettiert als unerwarteter Partner auf harmonische Weise das technische Ambiente. Exponate der Sammlung stehen auch für individuell gestaltete Vorführungen während privaten Feiern und geschäftlichen Veranstaltungen zur Verfügung. Lebendige Kultur und entspannte Gastlichkeit bilden einen wunderbaren Gleichklang. Wir bieten ein behagliches Zuhause auf Zeit. Es ist unser Bestreben, dass Sie sich bei uns wohlfühlen.

Elektroporzellan­museum Margarethenhütte Großdubrau

Wir laden Sie ein zu einer Zeitreise ab 1854 vom Abbau der Braunkohle über die Herstellung von Schamottesteinen und Steinzeug bis zu Hochspannungs-Porzellanisolatoren. Die Ausstellung umfasst viele…
Elektroporzellan­museum Margarethenhütte Großdubrau




Wir laden Sie ein zu einer Zeitreise ab 1854 vom Abbau der Braunkohle über die Herstellung von Schamottesteinen und Steinzeug bis zu Hochspannungs-Porzellanisolatoren. Die Ausstellung umfasst viele funktionsfähige Maschinen, Vorrichtungen, Baugruppen und Werkzeuge der keramischen Technologien Drehen, Pressen und Gießen für Hoch- und Niederspannungsisolatoren, Erzeugnisse von ca. 1866 bis 1991, Dokumente aus zwei Jahrhunderten u.a.m. Bei Vorführungen zeigen wir Ihnen, wie ein Isolator entsteht oder wie Formen für das Gießverfahren hergestellt werden. Die besondere Attraktion ist der in mühevoller Kleinarbeit wieder zum Laufen gebrachte Rohölmotor von 1938, der heute wieder Strom erzeugen kann. Sie dürfen beinahe alles anfassen und vor allem auch viel selbst ausprobieren. Und wer selbst etwas herstellen will, versucht sich beim Gießen von Keramik, beim Drehen an der Aufdrehspindel oder im Atelier beim Gestalten mit Ton.

Elektrotechnische Sammlung im Umspannwerk Markleeberg

Die elektrotechnische Sammlung am Umspannwerk Markkleeberg beherbergt ca. 3.500 Elektrotechnische Geräte und Anlagen der Stromerzeugung, Übertragung, Verteilung und Anwendung. Sie werden in den…
Elektrotechnische Sammlung im Umspannwerk Markleeberg




Die elektrotechnische Sammlung am Umspannwerk Markkleeberg beherbergt ca. 3.500 Elektrotechnische Geräte und Anlagen der Stromerzeugung, Übertragung, Verteilung und Anwendung. Sie werden in den Ausstellungskomplexen: Mess- und Prüfgeräte, Zähler und Schreiber, Wartentechnik/Netzsteuerung, Schutzgeräte, Kabel und Freileitungen, Druckluftanlagen, Mittelspannungsschaltgeräte und -anlagen, elektrische Maschinen, Gleichspannungserzeugung, Niederspannungsgeräte und -anlagen, Freiluftgeräte und Nachrichtentechnik in der Energieversorgung präsentiert. Nicht unmittelbar mit der Energieversorgung verbunden ist die Ausstellung der DDR-Bürocomputertechnik. Einzigartig ist der Komplex Mittelspannungsschaltgeräte und –anlagen, der Schalter aller bis heute genutzter Schaltprinzipien zum Großteil noch funktionsfähig vorweisen kann. Die Sammlung vermittelt einen umfassenden Überblick über die Technik der Elektroenergieversorgung und ihre Entwicklung von den Anfängen bis Heute.

 

Erzgebirgische Aussichtsbahn

Am 1. Dezember 1889 nahmen die K.Sächs.Sts.E.B. den Bahnbetrieb zwischen (Annaberg-)Buchholz und Schwarzenberg auf. Für diese regelspurige Sekundärbahn waren in Markersbach umfangreiche Brückenbauten…
Erzgebirgische Aussichtsbahn




Am 1. Dezember 1889 nahmen die K.Sächs.Sts.E.B. den Bahnbetrieb zwischen (Annaberg-)Buchholz und Schwarzenberg auf. Für diese regelspurige Sekundärbahn waren in Markersbach umfangreiche Brückenbauten entstanden. Diese besonderen Kunstbauten im Tal der oberen Mitweida sind noch heute das Aushängeschild der Strecke und sind ein begehrtes Fotomotiv bei Sonderfahrten. Zahlreichen Fahrten sächsischer und anderer Eisenbahnvereine beleben regelmäßig die Strecke. Als Initiative zur Erhaltung der Bahnstrecke haben sich die Anliegergemeinden, die DB Erzgebirgsbahn und der Verein Sächsische Eisenbahnfreunde (VSE) aus Schwarzenberg zusammengefunden und organisieren als „Erzgebirgische Aussichtsbahn“ zu ausgewählten Terminen und Festen entlang der Strecke Fahrten zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg, um den Gästen des Erzgebirges einmal einen anderen Blick auf die reizvolle Landschaft des oberen Erzgebirges zu präsentieren.

Betrieblich werden die Fahrten seit 2024 vollständig in Eigenverantwortung des VSE erbracht. Es kommen je nach Anlass meist historische Dieseltriebwagen aus DDR-Produktion oder aber der Dampfzug des VSE aus Schwarzenberg zum Einsatz.

Der VSE ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

FAHRZEUGBAU Stoye

Von 1925 bis 1990 wurden in Leipzig durch die Fa. Stoye Fahrzeugbau an insgesamt drei Standorten im Stadtgebiet Seitenwagen für Motorräder hergestellt. 1925 begann auch die enge Zusammenarbeit mit J.…
FAHRZEUGBAU Stoye




Von 1925 bis 1990 wurden in Leipzig durch die Fa. Stoye Fahrzeugbau an insgesamt drei Standorten im Stadtgebiet Seitenwagen für Motorräder hergestellt. 1925 begann auch die enge Zusammenarbeit mit J. Mittenzwei, der die Firma zunehmend nach außen vertrat. Bei Motorradfirmen, Vereinen und zu Sportveranstaltungen an denen er selbst mit seiner Frau im Beiwagen erfolgreich teilnahm, warb Mittenzwei für STOYE-Seitenwagen und brachte von dort ständig neue Erkenntnisse und Anforderungen mit. Stoye war ein sehr einfallsreicher Konstrukteur (von 1928 bis 1965 ca. 15 Patente und Gebrauchsmuster die teilweise noch heute verwendet werden), aber auch ein geschickter Mechaniker. Er setzte neue Erkenntnisse sehr schnell in seinen Seitenwagenkonstruktionen um und hat so stets technisch fortschrittliche, aber gleichzeitig auch qualitativ hochwertige Seitenwagen gebaut. Ende der 1920er und vor allem in den 1930er Jahren konnten dadurch wiederum von Mittenzwei und zunehmend von den mit Seitenwagen belieferten großen deutschen Motorradherstellern und deren Werkssportfahrern mit STOYE-Gespannen viele internationale Wettbewerbe (z. B. Internationale Sechstagefahrten 1933 bis 1937, u.v.a.) gewonnen werden. Aus diesen erfolgreichen Konstruktionen wurden insgesamt ca. 300 verschiedene Seitenwagenmodelle, aber auch Anhänger für Pkw und Motorradgespanne oder -roller (Campi) entwickelt bzw. hergestellt. Mehrere andere Seitenwagenhersteller fertigten mit oder teilweise auch ohne offizielle Zustimmung von STOYE nach dessen Konstruktionen eigene Seitenwagen in Lizenz.

Nach der völligen Zerstörung der Firmengebäude am Dösener Weg am 4.12.1943 erfolgte ab1944 der Umzug in die Lindenthaler Straße in Leipzig-Gohlis. Die auch hier stark beschädigten Gebäude wurden wieder aufgebaut und die Produktion mit aus den Ruinen am Dösener Weg geborgenen Teilen und damit Seitenwagen aus dem Vorkriegsprogramm langsam wieder aufgenommen. 1950 bekam die Fa. STOYE die Gelegenheit, für die neuentwickelte AWO 425 den ebenfalls neuentwickelten Seitenwagen „SM“ für ein neues Gespann vorzustellen. Damit begann in Gohlis wieder in großen Stückzahlen die Seitenwagenfertigung, zunächst für AWTOWELO/SIMSON, indirekt EMW, später auch MZ.

Stoye entwickelte weitere Modelle, z. B. den weltweit ersten speziell für die damals neuen Langschwingenfahrwerke der MZ ES und SIMSON SPORT konstruierten „ELASTIK“. Dieses Modell wurde später weiterentwickelt zum „SUPERELASTIK“ und auch nach der Enteignung Stoyes 1972 bis zur Einstellung der Seitenwagenfertigung 1990 fast unverändert produziert. Insgesamt wurden allein zwischen 1950 und 1990 midestens 150.000 Seitenwagen, ab 1962 mit beginnender Verstaatlichung auch Ersatzteile und Baugruppen für MZ-Motorräder, hergestellt. Seit 1972 als „WERK IV“ von MZ. STOYE war damit – neben Watsonian in England – der am längsten produzierende Seitenwagenhersteller der Welt.

Im Frühjahr 2011 haben wir begonnen, in den Originalräumen und dem am gleichen Standort befindlichen AUTOFORUM ein kleines Museum einzurichten. Neben einigen der vielen Seitenwagenmodelle sollen hier der sportliche Einsatz der Stoye-Seitenwagen, die Patente sowie Fotos und Ausstellungsstücke aus verschiedenen Epochen der Produktion gezeigt werden.

Auch der wechselhafte Weg der Firma unter sehr verschiedenen gesellschaftlichen Bedingungen (Weimarer Republik, „3. Reich“/ 2. WK, Aufbau und sowj. Besatzungszeit danach, DDR-Zeit bis Wiedervereinigung Deutschlands 1990) wird in der Ausstellung dokumentiert. Viele Ausstellungsstücke sind aus dem Originalbestand der Firma Stoye. Sehr froh sind wir aber auch über bestehen Kontakte zu den Familien Stoye und Mittenzwei, die uns beim weiteren Ausbau des Museums unterstützen.

Fichtelberg Schwebebahn

Schon seit Dezember 1924 geht es mit der ältesten Seilschwebebahn vom Kurort Oberwiesenthal hinauf auf den höchsten Berg Sachsens: Eine Fahrt mit der Schwebebahn ist stets etwas Besonderes – und das…
Fichtelberg Schwebebahn




Schon seit Dezember 1924 geht es mit der ältesten Seilschwebebahn vom Kurort Oberwiesenthal hinauf auf den höchsten Berg Sachsens: Eine Fahrt mit der Schwebebahn ist stets etwas Besonderes – und das nicht nur im Winter, wenn die Gondeln langsam über die tief verschneite Landschaft gleiten.

Die Schwebebahn zum Fichtelberg legt in einer Fahrzeit von 3,5 min einen Weg von 1.175 Metern zurück und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 303 Metern. Bis zu 44 Personen finden in einer Gondel Platz. Die zwei Gondeln – an beiden Enden des Zugseils hängend – befahren die Strecke bis zu 90 Mal am Tag, im Normalbetrieb starten sie zwischen 9 und 17 Uhr aller 15 Minuten an der Tal- und Bergstation. Besonders romantisch ist es, sich vom Gipfel aus das Schauspiel eines Sonnenuntergangs zu gönnen. Herzlich Willkommen auf den höchsten Berg des Erzgebirges und zu einer Fahrt mit der ältesten deutschen Seilschwebebahn!

Die Fichtelberg Schwebebahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Fichtelbergbahn

Mit Volldampf in die höchstgelegene Stadt Deutschlands geht es täglich bei einer Fahrt mit der Fichtelbergbahn. Mit dem nostalgischen Dampfzug ist von Cranzahl aus der Kurort Oberwiesenthal in 914…
Fichtelbergbahn




Mit Volldampf in die höchstgelegene Stadt Deutschlands geht es täglich bei einer Fahrt mit der Fichtelbergbahn. Mit dem nostalgischen Dampfzug ist von Cranzahl aus der Kurort Oberwiesenthal in 914 Metern Höhe nach einstündiger Fahrt durch die romantische Landschaft des oberen Erzgebirges erreicht. Eine Reise, wie sie unsere Großeltern schon genau so unternahmen, um zur Sommerfrische in die Region rund um den Fichtelberg zu kommen. Von Sommerfrische spricht heute keiner mehr, aber immer noch können im Fichtelberggebiet das ganze Jahr über viele Gäste begrüßt werden. Wenn inzwischen auch nicht mehr alle mit der Bahn kommen, so ist eine Fahrt mit ihr bei einem beschaulichen Tempo von 25 Kilometern pro Stunde noch immer ein besonderes Erlebnis. Die kleine Bahn überquert kurz vor Ihrem Ziel das Hüttenbachviadukt, mit 110 Metern Länge und 23 Metern Höhe das größte Bauwerk dieser Bahn. Nicht nur im Winter, sondern auch während der anderen Jahreszeiten ist der Kurort Oberwiesenthal stets eine Reise wert und die Fichtelbergbahn lädt zur Mitfahrt ein.

Die Fichtelbergbahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen

Der Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. (FHWE) erhält verschiedene Anlagen der Eisenbahngeschichte oder stellt sie wieder her. Dabei wird der originalgetreue Erhalt von…
Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen




Der Förderverein Historische Westsächsische Eisenbahnen e.V. (FHWE) erhält verschiedene Anlagen der Eisenbahngeschichte oder stellt sie wieder her. Dabei wird der originalgetreue Erhalt von Eisenbahninfrastruktur angestrebt.

In erster Linie will der Verein die regelspurige Nebeneisenbahn Muldenberg–Schönheide Süd–Schönheide Ost wieder in Betrieb nehmen. Die 17,7 Kilometer lange Strecke gilt als eine der schönsten Eisenbahnlinien Sachsens. Sie ist Teil der ehemaligen Verbindung Chemnitz–Aue–Adorf (Vogtl). Auf dem Abschnitt Schönheide Süd–Muldenhammer setzt der FHWE seit mehreren Jahren

den Wernesgrüner Schienenexpress (WEX) als Touristenattraktion ein.

Ein weiteres Vereinsziel ist die Sanierung der Bahnhofsanlagen und -gebäude in Schönheide Süd sowie in Carlsfeld. Der Anfang der 2000er Jahre angestrebte Wiederaufbau der Schmalspurbahn Schönheide Süd–Carlsfeld ist aus finanziellen Gründen in weite Ferne gerückt.

Der Verein will ein lebendiges technisches Denkmal mit hoher touristischen Attraktivität schaffen.

Schauen Sie vorbei!

Freunde des Nahverkehrs Zwickau

Die Freunde des Nahverkehrs Zwickau e.V. wurden am 21. Januar 1994 von einer Gruppe straßenbahninteressierter Enthusiasten der verschiedensten Berufe gegründet. Unser Ziel ist es, die Geschichte des…
Freunde des Nahverkehrs Zwickau




Die Freunde des Nahverkehrs Zwickau e.V. wurden am 21. Januar 1994 von einer Gruppe straßenbahninteressierter Enthusiasten der verschiedensten Berufe gegründet. Unser Ziel ist es, die Geschichte des Nahverkehrs in Zwickau bekannt zu machen. Wir betreiben in Zusammenarbeit mit den Städtischen Verkehrsbetrieben Zwickau GmbH die historiuschen Straßenbahnen und sind bei Veranstaltungen rund um den Nahverkehr präsent.

Interessierte, die als Schaffner und Stadtführer auf den Fahrzeugen mitwirken, die historische Fahrzeuge betreuen oder in unserem Archiv mitarbeiten wollen, sind herzlich eingeladen, unseren Verein zu verstärken.

Geländewagenmuseum Reichwalde

Auf vierhundert Quadratmetern richtet das Geländewagenmuseum seinen Blick auf Autos, die abseits befestigter Straßen Automobilgeschichte geschrieben haben. Die Bandbreite der Ausstellung reicht von…
Geländewagenmuseum Reichwalde




Auf vierhundert Quadratmetern richtet das Geländewagenmuseum seinen Blick auf Autos, die abseits befestigter Straßen Automobilgeschichte geschrieben haben.

Die Bandbreite der Ausstellung reicht von den dreißiger bis zu den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Lebensgroße Dioramen zeigen Offroad-Oldtimer, die schwimmen können und SUVs, die ein halbes Jahrhundert alt sind. Neben der Technikschau sind wirtschaftliche sowie politische Aspekte Teil der wissenschaftlich gestützten Darstellung. Zeitgenössische Fotos, Datenblätter und anschauliche Beschreibungen bieten ein breites Hintergrundwissen. Zum Sammlungsbestand gehören die beiden letzten erhalten gebliebenen Geländewagen der frühen ostdeutschen Serienfertigung - ein EMW 325/3 (P1) aus Eisenach und ein Horch H1 aus Zwickau.

Gleichstrom in Freiberg

Elektrische Versorgungsnetze, mit Gleichstrom betrieben, sind nirgends mehr vorhanden. Sie entstanden, als die Wechselstromtechnik noch unvollkommen entwickelt war. Demnach wäre es wohl falsch, von…
Gleichstrom in Freiberg




Elektrische Versorgungsnetze, mit Gleichstrom betrieben, sind nirgends mehr vorhanden. Sie entstanden, als die Wechselstromtechnik noch unvollkommen entwickelt war. Demnach wäre es wohl falsch, von einem „unmodernen“ Stromsystem zu sprechen. Falsch ist es in jedem Fall, derart eine technischem Fortschritt im Laufe der Zeit erlegene Energieanlage zu bezeichnen. Versorgungsnetze aller Art gehören nicht zur Mode; sie altern hinsichtlich der angewandten Technologie, die durch eine andere, jüngere, ersetzt wird. Sie sind aber nicht Ausdruck eines „Geschmacksempfindens“ seitens ihrer Initiatoren und Erbauer. Daß „Geschmackliches“ dennoch Bestandteil der Anlagen sein kann und sie dort durchaus gemäß der zeitgenössischen „Mode“ unsere Sinne ansprechen, ist nicht zu leugnen. Dazu gehören bauliche Hüllen und, da wir es hier mit elektrischen Netzen zu tun haben, auch die Tragorgane von Leitungen.

Zu historischen Städten fallen den Betrachtern eine Menge von charakterisierenden Begriffen ein, die allesamt zu Elementen der Denkmalpflege gehören. Diese Städte – eigentlich auch bloß „die Altstadt“ – sind schön, anheimelnd, gemütlich, gepflegt, romantisch usw. Aus diesen Gründen werden sie auch vermarktet, wobei die Wissens- bzw. Bildungsvermittlung zum Zusammenhang von Struktur, Funktion und Erschei-nungsbild die geringste Bedeutung hat. „Noch“ interessante historische Kategorien sind Mühlen, manchmal Brücken, im Falle Freibergs Bergwerksanlagen. Und dann hört es beinahe auf. Daß große Städte nicht nur ganz Altes verkörpern, sondern auch noch Weiteres bis heute hinzukommt, taucht günstigstenfalls in Denkmallisten auf. Wirkliche Wege zu beispielsweise Bauten der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts oder zu denjenigen technischen Altanlagen, die das Ausprägen der Städte seit 1900 deutlich mitbestimmen, werden offiziell nicht gewiesen. So hat eben auch Freiberg seine Gleichstromanlagen – Kraftwerk, Straßenbahndepot, Netzelemente – noch in allerjüngster Zeit beseitigt. Sie waren weder Gotisch noch besaßen sie Renaissanceportale. In einer Stadt, die aufs Alte hält, ist das eben nur Schrott!

Mit gesammeltem Gut will diese Ausstellung diesem Paradoxon in einer Industriestadt entgegenwirken. Sie schließt dabei den Wunsch ein, auch vom Heutigen möchte vieles bewahrt bleiben und zum Bewußtsein der künftigen Menschen dringen!

Göltzschtalbrücke

Die imposante Göltzschtalbrücke gilt als größte Eisenbahn-Ziegelbrücke der Welt und ist das Wahrzeichen des Vogtlandes. Mit ihrem Bau betraten die Ingenieure Neuland. Die Errichtung wurde im Zuge des…
Göltzschtalbrücke




Die imposante Göltzschtalbrücke gilt als größte Eisenbahn-Ziegelbrücke der Welt und ist das Wahrzeichen des Vogtlandes. Mit ihrem Bau betraten die Ingenieure Neuland. Die Errichtung wurde im Zuge des Baus der Eisenbahnlinie Leipzig–Hof im Jahr 1846 beschlossen.

Ein 1845 deutschlandweit ausgelobter Wettbewerb führte zunächst nicht zum gewünschten Ergebnis. Denn in keinem der 81 eingereichten Vorschläge konnte die statische Sicherheit der Brücke nachgewiesen werden. Der Leiter der Prüfungskommission, Prof. Johann Andreas Schubert, nahm daraufhin die notwendigen statischen Berechnungen selbst vor und fertigte den Entwurf für die Brücke.

Für den Bau aus Ziegeln sprachen die vorhandenen Lehmlagerstätten in Baustellennähe sowie die mit einem Ziegelbau verbundene Zeit- und Kostenersparnis. Lediglich für die Fundamente, Pfeilerschäfte und Tragebögen wurde Naturstein genutzt. Bis zu 1.700 Arbeiter waren monatlich auf der Baustelle beschäftigt und verbauten mehr als 26 Millionen Ziegel. Mehr als 30 Menschen verloren beim Bau der Brücke ihr Leben.

Die im Jahr 1851 fertiggestellte Brücke hat eine Höhe von 78 Metern und eine Länge von 574 Metern, die größte Bogenspannweite beträgt 30,9 Meter. Im Jahr 2009 wurde sie von der Bundesingenieurkammer in die Liste historischer Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland aufgenommen.

Hauptbahnhof Leipzig

Der Leipziger Hauptbahnhof gilt als einer der weltweit größten Personenbahnhöfe und als Herz des Verkehrszentrums Leipzig. Das heutige Bahnhofsareal teilten sich einst vier Bahnhöfe. Nach…
Hauptbahnhof Leipzig




Der Leipziger Hauptbahnhof gilt als einer der weltweit größten Personenbahnhöfe und als Herz des Verkehrszentrums Leipzig.

Das heutige Bahnhofsareal teilten sich einst vier Bahnhöfe. Nach Inbetriebnahme der ersten deutschen Ferneisenbahnstrecke und des Dresdner Bahnhofs (gebaut 1837–1839) entstanden in Sichtweite zueinander noch der Magdeburger, der Thüringer und der Berliner Bahnhof. Das rasant wachsende Verkehrsaufkommen, die zunehmende Vereinheitlichung der Eisenbahnstruktur und das umständliche Umsteigen zwischen den Bahnhöfen erforderten Ende des 19. Jahrhunderts einen zeitgemäßen Bahnhofsneubau.

Das Besondere an der Planung und am Bau des Leipziger Hauptbahnhofes war, dass hier bis 1920 zwei Eisenbahnverwaltungen, die sächsische und die preußische, unter einem Dach zusammengefasst werden mussten. Die Räumlichkeiten für die Verwaltungen und die Serviceeinrichtungen wurden daher doppelt angelegt. Dies ist mit ein Grund für die Dimension des Bahnhofes, dessen Straßenfassade eine Beite von knapp 300 Metern misst. Nicht weniger eindrucksvoll sind die beiden Eingangshallen sowie die Querbahnsteighalle, letztere ist 270 Meter lang, 33 Meter breit und 27 Meter hoch.

Im Zuge einer umfangreichen Sanierung zwischen 1995 und 1997 wurde der Querbahnsteig für den Einbau einer zweietagigen Einkaufspassage geöffnet. Der letzte größere Eingriff war der Bau des City-Tunnels (Eröffnung Ende 2013), dessen zwei Gleise zum Bayerischen Bahnhof in Leipzig unterirdisch verlaufen. Im so ausgebauten Eisenbahnknoten überschneiden sich nun z.B. die ICE-Strecken Frankfurt (Main)–Dresden und Berlin–München mit dem mitteldeutschen S-Bahn-Netz.

Initiative Sächsische Eisenbahngeschichte e.V.

Ziel des Vereins ist die Denkmalpflege und Bewahrung sächsischer Technikgeschichte im Bereich des Eisenbahnwesens. Er setzt sich für den Erhalt technikgeschichtlich wertvoller, regionaltypischer…
Initiative Sächsische Eisenbahngeschichte e.V.




Ziel des Vereins ist die Denkmalpflege und Bewahrung sächsischer Technikgeschichte im Bereich des Eisenbahnwesens. Er setzt sich für den Erhalt technikgeschichtlich wertvoller, regionaltypischer Schienenfahrzeuge und Infrastruktur der ehemaligen Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen bzw. der späteren Reichsbahndirektion Dresden ein.

Neben Sammlung, Archivierung und Präsentation eisenbahnhistorischer Dokumente und Relikte, ist der Verein bestrebt, historische Handwerks-, Konstruktions- und Fertigungstechniken wiederzubeleben und an die folgenden Generationen weiterzugeben.

Die vom Verein angestrebte Restaurierung des letzten erhaltenen sächsischen Schnellzugwagen, des 1909 in Bautzen gebauten CCü Nr. 1661, stagniert aufgrund des immensen Finanzbedarfes. Ähnlich verhält es sich mit der betriebsfähigen Aufarbeitung des einzigen in Deutschland vorhanden Nahverkehrswagens der Bauart C4i 35a Heidenau-Altenberg, einer 1935 entwickelten frühen Leichtbauart für den Dresdner Nahverkehr.

Daher konzentriert sich die ISEG aktuell auf den musealen Erhalt des um 1900 gebauten Stellwerkes 1 samt seiner damaligen Einrichtung und des unter Denkmalschutz stehenden Lokschuppens in Neustadt (Sachs). Darin restauriert der Verein mehrere zweiachsige Regelspur-Güter- und -Personenwagen im Stil der K.Sächs.Sts.E.B.

Eine andere Arbeitsgruppe unterstützt die Stadtverwaltung Meißen bei der angestrebten Einrichtung einer verkehrsgeschichtlichen Schauanlage im ehemaligen Straßenbahndepot an der Jaspisstraße in Meißen.

Für die Wiederherstellung sucht der Verein Unterstützer!

Interessengemeinschaft historischer Elektromaschinenbau e.V.

Der Verein erforscht die Geschichte elektrischer Maschinen und die Entwicklung des Berufs Elektromaschinenbauer. Hierzu sammelt der Verein, unterhält das "Museum im Trafohaus" und organisiert…
Interessengemeinschaft historischer Elektromaschinenbau e.V.




Der Verein erforscht die Geschichte elektrischer Maschinen und die Entwicklung des Berufs Elektromaschinenbauer. Hierzu sammelt der Verein, unterhält das "Museum im Trafohaus" und organisiert Exkursionen, Vorträge sowie kleinere Ausstellungen.

Kavernenkraftwerk 'Drei-Brüder-Schacht'

Der Drei-Brüder-Schacht im Freiberger Ortsteil Zug diente von 1800 bis 1898 der Gewinnung von Silbererz. Nach dem Niedergang des Silberbergbaus in der Freiberger Region entstand von 1913 bis 1914 das…
Kavernenkraftwerk 'Drei-Brüder-Schacht'




Der Drei-Brüder-Schacht im Freiberger Ortsteil Zug diente von 1800 bis 1898 der Gewinnung von Silbererz. Nach dem Niedergang des Silberbergbaus in der Freiberger Region entstand von 1913 bis 1914 das erste Kavernenkraftwerk Europas als sogenanntes 'Revierelektrizitätswerk'. Dieses bestand aus dem Oberwerk im Constantin-Schacht (nicht mehr erhalten) und dem Unterwerk in 272 Meter Tiefe im Drei-Brüder-Schacht. Hier wurde von 1914 bis 1972 aus dem oberirdisch zufließenden Wasser des Kunstgrabensystems Strom für die Städte Freiberg und Brand-Erbisdorf erzeugt.

Heute beherbergen die oberirdischen Anlagen des Drei-Brüder-Schachts zum einen die originalen Steuer-, Schalt- und Hochspannungsanlagen sowie die Original-Fördermaschine und zum anderen eine moderne Umweltausstellung unter dem Motto 'WassErleben'. In der Umweltausstellung werden mit Hilfe von Themenwänden und Multimediaterminals die Sachgebiete Wasserwirtschaft im Montanwesen, Wassermanagement (erlebbar durch ein spannendes interaktives Spiel) und die Funktionsweise des Kavernenkraftwerks Drei-Brüder-Schacht dargestellt.

Der Drei-Brüder-Schacht bietet sowohl für den interessierten Techniker, den Bergbauenthusiasten, als auch für Schüler im Rahmen von Exkursionen und nicht zuletzt für die gesamte Familie interessante Erlebnisse. Die Scheidebank (ca.1850) mit Teeküche und die Werkstatt (u.a. mit Transmission und historischen Maschinen) bieten ein einmaliges Ambiente für Tagungen und Feierlichkeiten.

Kirnitzschtalbahn

Von Bad Schandau mit der historischen Straßenbahn in den Nationalpark Sächsische Schweiz bis zum Lichtenhainer Wasserfall – dieses besondere Erlebnis bietet die Kirnitzschtalbahn täglich und zu allen…
Kirnitzschtalbahn




Von Bad Schandau mit der historischen Straßenbahn in den Nationalpark Sächsische Schweiz bis zum Lichtenhainer Wasserfall – dieses besondere Erlebnis bietet die Kirnitzschtalbahn täglich und zu allen Jahreszeiten.

Das Elbsandsteingebirge, ein einmaliges Kunstwerk bizarrer Felsformationen, wird bei einer Mitfahrt an den steil aufragenden, felsigen Talhängen sichtbar. Schon die Künstler der Romantik wie die Maler Caspar David Friedrich oder Ludwig Richter fanden in den Felsgebilden Motive für ihre Kunst. Nacherlebbar wird dies heute auf dem Malerweg, der die Kirnitzschtalbahn an der Ostrauer Mühle kreuzt. Überhaupt gehört das Kirnitzschtal mit Sicherheit zu den schönsten Tälern der Sächsischen Schweiz. Auf etwa acht Kilometern begleitet die meterspurige Straßenbahn das Flüsschen. Pfingsten 1898 fuhr die Bahn erstmals von Schandau zum Lichtenhainer Wasserfall. Dem Charakter einer Ausflugsbahn entsprechend, fand in den Anfangsjahren nur von Mai bis Oktober Fahrbetrieb statt, die Beiwagen waren sehr einfach ausgeführt und ohne Fensterscheiben typische „Sommerbeiwagen“.

Ein Großbrand der Wagenhalle vernichtete in der Nacht vom 26. zum 27. Juli 1927 den gesamten Fuhrpark der Bahn, der Betrieb konnte danach mit Leihfahrzeugen bald wieder aufgenommen werden. Im Jahr 1928 wurden dann neue Wagen von MAN in Betrieb genommen, die um 1980 Wagen aus Gothaer Nachkriegsproduktion ablösten. In den Nachkriegsjahren wurde die Bahn auf Verschleiß gefahren. Nachdem im Jhr 1969 ein Triebwagen auf den inzwischen abgenutzten Gleisanlagen umgestürzt war, stand die Stilllegung zur Debatte. Nach und nach konnte die Strecke aber doch saniert werden.

Von allen Stationen aus führen Wanderwege in das Naturparadies, zum Winterberg, zu den Affen- oder den Schrammsteinen, zum Kuhstall oder zur Hinterhermsdorfer Schleuse. Viele Gaststätten entlang der reizvollen Strecke laden Wanderer zur Stärkung ein. Gemeinsam mit in einem Verein zusammengeschlossenen Straßenbahnfreunden organisiert die Kirnitzschtalbahn zu speziellen Tagen Traditionsbetrieb mit urigen holzbestuhlten oder ledergepolsterten Wagen. Mit großem persönlichen Engagement pflegen die Vereinsfreunde die historischen Fahrzeuge, die auch gern für private Fahrten gechartert werden dürfen.

Die Kirntzschtalbahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Kraftwerk Lippendorf

Das moderne Braunkohlekraftwerk ist eines der wenigen aktiven Unternehmen der Braunkohlenindustrie auf der Mitteldeutschen Straße der Braunkohle. Besichtigt werden kann das Kraftwerk Lippendorf von…
Kraftwerk Lippendorf




Das moderne Braunkohlekraftwerk ist eines der wenigen aktiven Unternehmen der Braunkohlenindustrie auf der Mitteldeutschen Straße der Braunkohle. Besichtigt werden kann das Kraftwerk Lippendorf von Montag bis Samstag nach Voranmeldung. Darüberhinaus beteiligt sich das Kraftwerk an der Route des offenen Werktors während der Tage der Industriekultur Leipzig. Eindrucksvoll ist der Blick vom rund 163 Meter hohen Kesselhausdach über das Leipziger Neuseenland, einer von Landwirtschaft und Bergbau geprägten Region und wasserreichen Erholungslandschaft im Ballungsraum Halle/Leipzig.

Vorgängerbauten waren das 1926 errichtete Industriekraftwerk für die Chemiefabrik Böhlen  (1926–1990) sowie in unmittelbarer Nachbarschaft das heute als Altwerk bezeichnte Kraftwerk Lippendorf (1965–2000). Die technisch veralteten Kraftwerke konnte nach 1990 nicht mehr weiterbetrieben werden. Ab 1995 wurde das heutige Kraftwerk errichtet. Mit 2,3 Mrd. Euro Baukosten gilt das Kraftwerk als eine der größten Investitionen der Privatwirtschaft in Sachsen in jüngster Zeit.

Das am 22. Juni 2000 eingeweihte Kraftwerk besteht aus zwei baugleichen Blöcke mit je 933,6 Megawatt-Leistung. Das Grundlastkraftwerk liefert neben elektrischem Strom auch Fernwärme insbesondere zur Versorgung von ca. 60 Prozent der Leipziger Haushalte. Mit Rohbraunkohle versorgt wird es über eine 14 Kilometer lange Bandanlage aus dem Tagebau Vereinigtes Schleenhain. Betreiber ist seit 2016 die Lausitz Energie Kraftwerke AG.

Kulturhistorisches Museum Görlitz

Das Kulturhistorische Museum Görlitz präsentiert sich in drei denkmalgeschützten Gebäuden, dem Kaisertrutz, dem Reichenbacher Turm und dem Barockhaus Neißstraße 30. Mitten im Herzen der Altstadt,…
Kulturhistorisches Museum Görlitz




Das Kulturhistorische Museum Görlitz präsentiert sich in drei denkmalgeschützten Gebäuden, dem Kaisertrutz, dem Reichenbacher Turm und dem Barockhaus Neißstraße 30.

Mitten im Herzen der Altstadt, direkt an der via regia, befindet sich das Barockhaus Neißstraße 30. Es entstand 1726 bis 1729 für den Leinwand- und Damasthändler Johann Christian Ameiß. Mit großen Geschäfts- und repräsentativen Privaträumen gilt es als das bedeutendste Handels- und Wohnhaus der Barockzeit in Görlitz. Gleichzeitig ist es seit Langem geistiges Zentrum der Oberlausitz. Die Oberlausitzische Gesellschaft der Wissenschaften - gegründet 1779 - hatte hier von 1804 bis 1945 ihren Sitz. Seit 1951 ist das Haus Teil des städtischen Museums.

Ab Mitte des Jahres 2012 führen die repräsentativen Räume im ersten Obergeschoss des Vorderhauses als ehemalige Wohnräume des Hausherrn mit Interieur-Inszenierungen, original erhaltenen, farbigen Stuckdecken und ausgewählten Exponaten die Vielfalt barocker Lebenswelten des 18. Jahrhunderts in Görlitz und der Oberlausitz vor Augen. In Sammlungskabinetten werden bedeutende Gemälde und Skulpturen des 17. und 18. Jahrhunderts, Gold- und Silberschmiedearbeiten, geschnittene Gläser, Porzellan- und Fayencegefäße, Prunktextilien und Kunstwerke auf Papier präsentiert. Die Räume können auch ohne Ausstellungsobjekte besichtigt werden.

Im ersten Geschoss befindet sich auch die Oberlausitzische Bibliothek der Wissenschaften mit ihren berühmten historischen Räumen und herausragenden Buchbeständen. Der restaurierte, weit über die Grenzen der Oberlausitz bekannte Bibliothekssaal gehört mit seinen markanten 'Triumphbögen des Wissens' zu den schönsten Bibliotheksräumen Deutschlands. Außerdem erhalten die Besucher auch Einblicke in die Milichsche Bibliothek, die den Grundstock der ersten öffentlichen Bibliothek in Görlitz bildete.

Die zweite Etage widmet sich ganz den Sammlungen und der Arbeit der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften, die hier ab 1804 residierte. Originale Möbelstücke, wertvolle Gemälde und einzigartige, wissenschaftliche Sammlungen wurden in speziellen Kabinetten so inszeniert, wie sie dort auch schon vor 200 Jahren aufbewahrt worden sein könnten. Ein Physikalisches Kabinett, ein Literatur- und Musikkabinett sowie Altertümer- und Naturalienkabinette spiegeln die unterschiedlichen Forschungsinteressen der Gesellschaftsmitglieder wider.

Einzigartig ist das Physikalische Kabinett des Adolf Traugott von Gersdorf, eines der bedeutendsten Mitbegründer der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften. Gersdorf experimentierte intensiv mit Elektrizität. Besonders eindrucksvoll ist seine große Scheibenelektrisiermaschine, die er 1792 in Amsterdam beim damals führenden Konstrukteur Cornelis van Wieckera bestellte und sich in die Oberlausitz bringen ließ. Sie gehört zu den letzten Elektrisiermaschinen ihrer Art weltweit.

Im Altertümerkabinett können Sammlungen aus Griechenland, Rom und Ägypten besichtigt werden. Aber auch einheimische Ausgrabungsfunde sind ausgestellt.

Darüber hinaus waren die Naturgeschichte der Oberlausitz und angrenzender Regionen, Medizin, Sprache und Volkskunde Felder, auf denen die Mitglieder der Gesellschaft forschten. Die Ergebnisse sind in Topographischen Kabinetten zu sehen. Gersdorfs Mineraliensammlung z. B. gehört heute zu den ältesten und bedeutendsten historischen Sammlungen in Deutschland.

Doch nicht nur die Natur und die Geschichte faszinierten die Mitglieder der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften. Zu einer universalen Bildung zählte auch die Kunst. So ist es nicht verwunderlich, dass eine umfangreiche Sammlung von Werken schlesischer und oberlausitzer Künstler zum Besitz der Gesellschaft gehört. Bedeutende Landschafts- und Porträtmalereien sowie grafische Werke der Aufklärungszeit und Romantik ergänzen die Schau.

Leipziger Bahnhof in Dresden

Der Endpunkt der ersten deutschen Ferneisenbahn, der Strecke Leipzig–Dresden, wurde als Kopfbahnhof auf der Neustädter Elbseite erbaut. Nach Anschluss an die Schlesische und Sächsisch-Böhmische…
Leipziger Bahnhof in Dresden




Der Endpunkt der ersten deutschen Ferneisenbahn, der Strecke Leipzig–Dresden, wurde als Kopfbahnhof auf der Neustädter Elbseite erbaut. Nach Anschluss an die Schlesische und Sächsisch-Böhmische Eisenbahn wurde das Empfangsgebäude im Jahr 1852 erweitert. Dessen Reste sind heute noch erhalten.

Nach Eröffnung des Bahnhofs Dresden-Neustadt im Jahr 1901 wurde der Leipziger Bahnhof in Dresden für den Personenverkehr geschlossen und das Areal zum Güterbahnhof umgestaltet, wozu mehrere Gebäude entfielen. Die verbliebenen historisch bedeutsamen Gebäude warten auf eine neue Nutzung.

Lößnitzgrundbahn

Nicht weit von Dresden entfernt geht es mit der Dampfeisenbahn von der Weinbaustadt Radebeul über Moritzburg auf einer 16,5 Kilometer langen Strecke bis nach Radeburg. Die Fahrt startet direkt an der…
Lößnitzgrundbahn




Nicht weit von Dresden entfernt geht es mit der Dampfeisenbahn von der Weinbaustadt Radebeul über Moritzburg auf einer 16,5 Kilometer langen Strecke bis nach Radeburg. Die Fahrt startet direkt an der Station der Dresdner S-Bahn in Radebeul Ost. Täglich dampft die Lößnitzgrundbahn entlang der Radebeuler Weinhänge durch die Straßen der Stadt und anschließend den romantischen Lößnitzgrund hinauf.

Auf schmaler Spur von 750 mm fährt sie schon seit 1884, wichtigste Zwischenstation ist Moritzburg. Hier erwartet Sie das berühmte Jagdschloss August des Starken zu einem Besuch, der zum Beispiel mit einer Kutschfahrt kombinierbar ist. Nach Moritzburg wandelt sich das Bild der Umgebung und Sie erleben bei der Fahrt mit der Bahn die ausgedehnten Wälder und Felder der Moritzburger Teichlandschaft. Bei Cunnertswalde kommt ein Leuchtturm ins Blickfeld. Die Lößnitzgrundbahn endet schließlich im kleinen Städtchen Radeburg, wo Heinrich Zille geboren wurde. Dort kann der Reisende erleben, wie die Lokpersonale den Dampfloks frisches Wasser nachfüllen und die Maschine an das andere Zugende rangieren.

Bis 1992 gab es auf der Bahn auch Güterverkehr. Im Jahr 1974 gründete sich die Arbeitsgemeinschaft „Traditionsbahn“, der daraus hervorgegangene Traditionsbahnverein pflegt bis heute wertvolle Fahrzeugschätze aus der Anfangszeit der sächsischen Schmalspurbahnen und veranstaltet mit dem königlich sächsischen Traditionszug Sonderfahrten zu ausgewählten Terminen im Jahr.

Die Lößnitzgrundbahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Luftfahrttechnisches Museum Rothenburg

Das Museum befindet sich auf dem Gelände des Flugplatzes Rothenburg. Der Oder-Neiße-Radweg führt unmittelbar am Flugplatz entlang. Das Luftfahrttechnische Museum Rothenburg bietet allen an Luftfahrt…
Luftfahrttechnisches Museum Rothenburg




Das Museum befindet sich auf dem Gelände des Flugplatzes Rothenburg. Der Oder-Neiße-Radweg führt unmittelbar am Flugplatz entlang.

Das Luftfahrttechnische Museum Rothenburg bietet allen an Luftfahrt und Technik Interessierten aber auch jenen, die einfach nur neugierig auf das Abenteuer Luftfahrt sind, einen umfangreichen Einblick in die Welt der Fliegerei.

Im Freigelände können Sie mehr als 15 Flugzeuge und Hubschrauber aus der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts hautnah erleben. Die Sammlung umfasst viele Flugzeuge aus Ost und West. Neben diversen Typen und Varianten der MiG-Familie sind auch eine Suchoj Su-22 sowie mehrere Strahltrainer und ein Transportflugzeug aus tschechischer Produktion zu sehen. Im direkten Vergleich können Flugzeuge der Bundeswehr, wie die F-104 Starfighter, die F-86 Sabre, die FIAT G-91 Gina und eine OV-10 'Bronco', besichtigt werden.

Das Museum widmet der Entwicklung der Luftfahrtantriebe mit dem Schwerpunkt Strahltriebwerke der 50er bis 80er Jahre eine umfangreiche Ausstellung. Die Palette reicht vom WK-1F der MiG-17 über das J-79 des Starfighters bis zum RD-33 der MiG-29. Aber auch Hubschrauberantriebe, Kolbenmotoren und Hilfsantriebe sind in der Präsentation vertreten. Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung bilden Rettungseinrichtungen sowie Bekleidung und Ausrüstung des Flugzeugführers. Das Museum verfügt über eine umfangreiche Sammlung von Katapultsitzen einfachster Bauart (L-29) bis zum Zero-Zero-Sitz K-36. Weitere Themenbereiche sind die Kabine mit der Kabinenausrüstung/Avionik, Anlagen und Systeme des Flugzeuges, der Wartung und der Flugsicherung sowie die Geschichte des Flugplatzes Rothenburg und des Fliegerausbildungsgeschwaders.

Anhand eines Stammbaums wird die Geschichte der MiG-2 historisch aufgearbeitet, die als eines der meist gebauten Militärflugzeuge nach dem Zweiten Weltkrieg in über 45 Ländern flog. Ergänzend hierzu sind auch die Stammbäume der MiG-17 und MiG-19 dargestellt.

Museum Frohnauer Hammer

Besucher können während eines etwa einstündigen Rundganges eine Menge sehen und erleben. Im historischen Hammerwerk werden nach wie vor mittels Wasserkraft der kleine Hammer und die Blasebälge in…
Museum Frohnauer Hammer




Besucher können während eines etwa einstündigen Rundganges eine Menge sehen und erleben. Im historischen Hammerwerk werden nach wie vor mittels Wasserkraft der kleine Hammer und die Blasebälge in Funktion vorgeführt.

In einem Nebengebäude treibt ein weiteres Wasserrad einen Schleifstein und über Transmission eine Freihand-Drehmaschine sowie eine Bohrspindel an.

Im Obergeschoss des Hammerwerkes befinden sich Ausstellungsräume, in denen die hier hergestellten Produkte zu sehen sind. Etwa die Hälfte der Teile, wie Schlägel, Keile, Bohrer, Gießlöffel und eiserne Maschinenteile lieferte man an Betriebe des Bergbau- und Hüttenwesens. Weitere Auftraggeber waren die Land- und Forstwirtschaft sowie der sächsische Hof in Dresden, für den insbesondere Kunstschmiedearbeiten angefertigt wurden. Bestandteil des Museumsrundganges ist die Volkskunstgalerie. Hier erhalten die Besucher Einblicke in das traditionsreiche volkskünstlerische Schaffen der obererzgebirgischen Bevölkerung, besonders im Bereich des Schnitzens. Auch Sonderausstellungen finden in diesen Räumen statt. Als letzte Abteilung betritt man das 1697 erbaute Herrenhaus, eines der schönsten Fachwerkbauten des Erzgebirges. In den Wohnräumen der ehemaligen Hammermeisterfamilie Martin führt eine Klöpplerin diese traditionelle Handarbeitstechnik vor.

Museum für sächsische Fahrzeuge Chemnitz e.V.

In den “Stern-Garagen”, einer der ältesten erhaltenen deutschen Hochgaragen, bietet sich der passende historische Rahmen für rund 200 Exponate von mehr als 70 Herstellern. Auf 1.000 Quadratmetern…
Museum für sächsische Fahrzeuge Chemnitz e.V.




In den “Stern-Garagen”, einer der ältesten erhaltenen deutschen Hochgaragen, bietet sich der passende historische Rahmen für rund 200 Exponate von mehr als 70 Herstellern. Auf 1.000 Quadratmetern präsentieren sich dem Besucher über 150 Automobile, Motorräder und Fahrräder. In chronologischen Themenboxen finden Sie viele einmalige Zeugnisse der sächsischen Fahrzeugbaugeschichte zwischen dem späten 19. Jahrhundert und heute. Renn- und Geländesportfahrzeuge sind ebenso zu erleben, wie eine zeitgenössische Werkstattszene und wechselnde Sonderausstellungen.

Museumsbahnhof Großvoigtsberg

Die Nossen mit Freiberg verbindende regelspurige Zellwaldbahn führt vorbei am Kloster Altzella. Das älteste und über Jahrhunderte bedeutendste Zisterzienserkloster Mitteldeutschlands war fast 200…
Museumsbahnhof Großvoigtsberg




Die Nossen mit Freiberg verbindende regelspurige Zellwaldbahn führt vorbei am Kloster Altzella. Das älteste und über Jahrhunderte bedeutendste Zisterzienserkloster Mitteldeutschlands war fast 200 Jahre Erbbegräbnisstätte der sächsischen Fürsten.

Die Geschichte der Zellwaldbahn reicht zurück bis in Zeit der privaten Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie (LDE). Neben der namensgebenden Strecke Leipzig – Dresden errichtete diese u.a. auch die Strecke durch den Zellwald als Teil einer geplanten Nord-Süd-Verbindung von Leipzig nach Böhmen. Die im Jahr 1873 von der LDE eröffnete Zellwaldbahn war mehrere Jahrzehnte ein wichtiger Bestandteil des sächsischen Bahnnetzes, nach dem Zweiten Weltkrieg nahm ihre Bedeutung jedoch immer weiter ab.

Eisenbahnfreunde aus Großvoigtsberg und Nossen sind seit den 1990er Jahren erfolgreich bemüht, die Eisenbahnstrecke für Sonderfahrten zu erhalten. Zur Geschichte der Bahn und zur Geschichte und Entwicklung der Eisenbahnsicherungstechnik haben sie im Museumsbahnhof Großvoigtsberg ein kleines, aber feines Museum aufgebaut, das nach Voranmeldung und an den Fahrtagen zu besichtigen ist. Von den Mitgliedern des Vereins werden auch die Sonderfahrten auf der Zellwaldbahn gemeinsam mit der IG Dampflok Nossen organisiert.

Der Förderverein Zellwaldbahn e.V. ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Museumsbahnhof Markersdorf-Taura

Vom 'Sächsischen Manchester' aus verbreitete sich die Industrialisierung auch ins Chemnitzer Umland. Besonders an den Flussläufen entstanden Manufakturen und Betriebe. Im Chemnitztal fanden zahlreiche…
Museumsbahnhof Markersdorf-Taura




Vom 'Sächsischen Manchester' aus verbreitete sich die Industrialisierung auch ins Chemnitzer Umland. Besonders an den Flussläufen entstanden Manufakturen und Betriebe. Im Chemnitztal fanden zahlreiche Industrielle ihr Auskommen. Gemeinsam kämpften sie für eine Eisenbahnanbindung, die schließlich als teuerste Nebenbahn Sachsens auch gebaut wurde. Große Verdienste erlangte dabei Gustav Friedrich Großer, der in Markersdorf Schreibmaschinen produzierte und in dessen Villa man heute gediegen tafeln kann. Eine fünfzigprozentige Überschreitung der Baukosten bedingte seinerzeit den Rücktritt des Finanzministers des Königreiches Sachsen - Werner von Watzdorf. Die Einweihung der Strecke am 30. Juni 1902 stand unter keinem guten Stern. König Albert verstarb elf Tage vor der Eröffnung. In ganz Sachsen herrschte Staatstrauer, als die Chemnitztaler ihre Eisenbahn feierten. Im Zweiten Weltkrieg wurde zeitweilig das riesige Eisenbahngeschütz 'Dora', welches in Oberlichtenau stationiert war, in den beiden Tunneln der Strecke vor den Bombern versteckt. Das bekannte Waschmittel FEWA, das Spülmittel Fit und der Weichspüler Avistat wurden in den an die Strecke angeschlossenen Fabriken vor, im sowie auch nach dem Krieg in der DDR produziert und verfrachtet. Unterwäsche aus den Chemnitztaler Textilfabriken verlud man für die westdeutschen Versandhändler in versiegelte Waggons und fuhr sie als Devisenbringer durch den 'Eisernen Vorhang'. Nach der Wende knipste man in den Betrieben die Lichter aus und versetzte damit auch der Chemnitztaleisenbahn den Todesstoß. Das romantischste Stück der Strecke durch das Schweizerthal kann heute mit dem Aussichtswagen der Museumsbahn erfahren werden. Der urige Schienentraktor 'Paul' entführt Sie in die bezaubernde Natur. Steigen Sie ein und erleben Sie Geschichte und Geschichten mitten im Herzen Sachsens!

Parkeisenbahn Auensee in Leipzig

Die Parkeisenbahn ist eine Miniaturbahn mit einer Spurweite von 381 mm. Auf ihrem Rundkurs über Wiesen und durch Wald um den idyllischen Auensee legt sie eine Strecke von 1,9 km zurück. Der See…
Parkeisenbahn Auensee in Leipzig




Die Parkeisenbahn ist eine Miniaturbahn mit einer Spurweite von 381 mm. Auf ihrem Rundkurs über Wiesen und durch Wald um den idyllischen Auensee legt sie eine Strecke von 1,9 km zurück. Der See entstand im Jahr 1909 aus einer Kiesgrube, die Material für den Bau des Leipziger Hauptbahnhofes lieferte.

Die Bahn wird vom Verein Parkeisenbahn Auensee e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Leipzig betrieben. Der Fahrbetrieb wird seit der Gründung 1951 von Kindern und Jugendlichen in der Freizeit durchgeführt.

Die Parkeisenbahn ist mehr als eine touristische Einrichtung. In Kooperation mit der Deutschen Bahn AG (DB) betreibt der Verein eine aktive Jugendarbeit. Kinder und Jugendliche lernen hier den Eisenbahnbetrieb im Kleinen und beim Kooperationspartner DB im Großen kennen.

Preßnitztalbahn

Nach weniger als 1,5 Jahren Bauzeit weihten die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen zu Pfingsten 1892 im Erzgebirge östlich von Annaberg-Buchholz die 23 km lange Schmalspurbahn Wolkenstein –…
Preßnitztalbahn




Nach weniger als 1,5 Jahren Bauzeit weihten die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen zu Pfingsten 1892 im Erzgebirge östlich von Annaberg-Buchholz die 23 km lange Schmalspurbahn Wolkenstein – Jöhstadt ein. In ihrem mittleren Bereich folgte sie etwa 20 km dem Flusslauf der in Böhmen entspringenden Preßnitz, was zum Namen „Preßnitztalbahn“ führte. In den 1980er Jahren stellte die Deutsche Reichsbahn den Betrieb auf dieser Strecke ein und ließ die Gleisanlagen fast vollständig abbauen.

Damit wollten sich Eisenbahnfreunde nicht abfinden – sie begannen im Sommer 1990 am ehemaligen Endpunkt in Jöhstadt mit dem Wiederaufbau eines Teilstückes als Museumsbahn. Sie verlegten in ungezählten ehrenamtlichen Stunden neue Gleise und trugen originale Fahrzeuge zusammen. So dampft es seit 1992 wieder regelmäßig auf der Preßnitztalbahn, ab 1995 pendelten die Museumszüge 4 km von Jöhstadt bis Schmalzgrube, seit 2000 etwa 8 km bis nach Steinbach.

In Jöhstadt beherbergt das restaurierte dreiständige Heizhaus aus dem Jahr 1892 die Lokomotivschätze des Vereis, ein Stück talwärts befindet sich die im Jahr 2005 eingeweihte Ausstellungs- und Fahrzeughalle, in der neben zahlreichen Wagen auch weitere Lokomotiven untergestellt sind.

Die Preßnitztalbahn ist heute die wohl bekannteste sächsische Museumsbahn und begrüßt das ganze Jahr über zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland. Fahrbetrieb findet von April bis Oktober jedes Wochenende sowie im Dezember und Februar an weiteren Wochenenden statt. Wanderfreunde kommen rund um das Preßnitztal ebenfalls voll auf ihre Kosten.

Die Preßnitztalbahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Sächsische Dampfschifffahrt

Willkommen an Bord der ältesten und größten Raddampferflotte der Welt! Mit neun historischen Schaufelraddampfern, gebaut zwischen 1879 und 1929 und zwei modernen Salonschiffen gehört sie untrennbar…
Sächsische Dampfschifffahrt




Willkommen an Bord der ältesten und größten Raddampferflotte der Welt! Mit neun historischen Schaufelraddampfern, gebaut zwischen 1879 und 1929 und zwei modernen Salonschiffen gehört sie untrennbar zum Stadtbild von Dresden. Die Schaufelraddampfer werden noch heute mit in Teilen originalen Dampfmaschinen betrieben und sind allesamt als technische Denkmäler geschützt. Erwähnenswert ist der Dampfer „Diesbar“ von 1884, ein Glattdeckdampfer. Dieser fährt als einziges Schiff der Flotte noch mit Kohlefeuerung. Neben dem Charme und Glanz einer längst vergangenen Epoche verbindet moderner Zeitgeist das Fahrerlebnis. Mit Streckenerklärung an Bord in Deutsch und Englisch/Russisch wird dem aktuellen Trend Rechnung getragen. Aber nicht nur „Dampfinteressierte“ kommen hier auf ihre Kosten. So steht das Erlebnis „Schiff fahren und genießen“ durch eine landschaftlich reizvolle und intakte Flusslandschaft in enger Verbindung mit der Natur. Auf beschauliche Weise erreicht man den Nationalpark Sächsische Schweiz und das Elbland. Für Kulturinteressierte bietet sich eine Fahrt in Dresden und Umgebung an.

Die WEIßE FLOTTE SACHSEN GmbH ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Sächsisches Nutzfahrzeugmuseum

Im mittelsächsischen Hartmannsdorf, vor den Tore der traditionsreichen Industriestadt Chemnitz, ist eine der größten Sammlungen historischer Lastkraftwagen in Deutschland zu Hause. Ein faszinierender…
Sächsisches Nutzfahrzeugmuseum




Im mittelsächsischen Hartmannsdorf, vor den Tore der traditionsreichen Industriestadt Chemnitz, ist eine der größten Sammlungen historischer Lastkraftwagen in Deutschland zu Hause. Ein faszinierender Streifzug durch die deutsche Nutzfahrzeuggeschichte, im Sächsischen Nutzfahrzeugmuseum wird er Wirklichkeit. Die Ausstellung legt ihren Schwerpunkt auf historische Lastkraftwagen aus sächsischer Produktion – vom ältesten Stück, einem Chemnitzer Presto aus dem Jahr 1913, bis hin zum Jüngsten, einem Zittauer Robur LO 3000 aus dem Jahr 1990.

Technikfreunde können zahlreiche Highlights des einstigen sächsischen Nutzfahrzeugbaus entdecken, wie etwa einen Zwickauer Horch H3, Autokräne aus dem Hebezeugwerk Sebnitz, Vomag-Lkw aus dem vogtländischen Plauen, H6-, S4000- und G5-Lkw aus Werdau, einen Elektro-B 1000, einst gefertigt in Dresden, sowie zahlreiche Phänomen und Robur aus Zittau. Aber auch wunderbare Fabrikate von Mercedes Benz, Magirus, Borgward, Opel, Hansa-Lloyd, Ford, Chevrolet oder Steyr finden sich in der Sammlung, die nicht nur in Sachsen ihresgleichen sucht.

Sammeln, Restaurieren, Ausstellen – dafür stehen der Verein Historische Nutzfahrzeuge e.V. und sein im Jahr 2001 eröffnetes Museum. Die Öffentlichkeit soll schließlich teilhaben an den einst erschaffenen und heute mit viel Fleiß und Materialeinsatz restaurierten Nutzfahrzeugen. Industriekultur hat eben viele Gesichter, ein ganz besonderes gibt es in Hartmannsdorf zu sehen.

Schauplatz Eisenbahn Chemnitz-Hilbersdorf

Einer der größten Rangierbahnhöfe Deutschlands entstand von 1897 bis 1900 in Chemnitz-Hilbersdorf. Ein Teil davon – das Bahnbetriebswerk für Güterzuglokomotiven – beherbergt heute das Sächsische…
Schauplatz Eisenbahn Chemnitz-Hilbersdorf




Einer der größten Rangierbahnhöfe Deutschlands entstand von 1897 bis 1900 in Chemnitz-Hilbersdorf. Ein Teil davon – das Bahnbetriebswerk für Güterzuglokomotiven – beherbergt heute das Sächsische Eisenbahnmuseum. Unter Denkmalschutz stehende Gebäude, technische Anlagen und der historische Fahrzeugpark mit Dampf-, Diesel- und Elektrolokomotiven verschiedener Baureihen sowie Personen- und Güterwagen verleihen dem Museum eine einzigartige Atmosphäre. Die Glanzpunkte: zwei Rundheizhäuser mit 20-Meter-Drehscheiben und je 26 Lokständen, ergänzt durch Bekohlungs- und Besandungsanlagen, Wasserkräne, eine Achssenke, eine Auswaschanlage, eine Werkstatt und Seilablaufanlage. Das Museum mit dem größten noch funktionstüchtigen Dampflok-Bahnbetriebswerk Europas zeigt die Entwicklung des Bahnverkehrs im 20. Jahrhundert.

Das Sächsische Eisenbahnmuseum ist ein Bestandteil vom „Schauplatz Eisenbahn“, der das ehemalige Bahnbetriebswerk Chemnitz-Hilbersdorf und die Seilablaufanlage gemeinsam vermarktet.

Stern-Garagenhof

Die im Stil der Neuen Sachlichkeit erbaute Hochgarage gilt neben den Kant-Garagen in Berlin und einer Großgarage in Halle (Saale) als bedeutendster erhaltener Bau seiner Art. In sechs Etagen war Platz…
Stern-Garagenhof




Die im Stil der Neuen Sachlichkeit erbaute Hochgarage gilt neben den Kant-Garagen in Berlin und einer Großgarage in Halle (Saale) als bedeutendster erhaltener Bau seiner Art.

In sechs Etagen war Platz für 300 Automobile. Diese gelangten über Aufzüge in ihre Parkboxen.Das Gebäude bis Mitte der 1980er Jahre als Garage und Werkstatt genutzt. Allerdings wurden Teile bereits nach dem Zweiten Weltkrieg als Lager umgenutzt. Heute befinden sich hier das Museum für sächsische Fahrzeuge sowie ein Möbellager.

Straßenbahnmuseum Chemnitz

Das Straßenbahnmuseum Chemnitz ist ein verkehrs- und technikhistorisches Museum mit dem Themenschwerpunkt Straßenbahn und öffentlicher Personennahverkehr. Neben 14 historischen Straßenbahnwagen aus…
Straßenbahnmuseum Chemnitz




Das Straßenbahnmuseum Chemnitz ist ein verkehrs- und technikhistorisches Museum mit dem Themenschwerpunkt Straßenbahn und öffentlicher Personennahverkehr. Neben 14 historischen Straßenbahnwagen aus den Jahren 1899 bis 1967 umfasst die Sammlung auch viele Sachzeugen aus der über 130-jährigen Chemnitzer Nahverkehrsgeschichte. Darunter befinden sich Ausstellungsexponate und Funktionsmodelle aus den Bereichen Tarifwesen (Fahrscheine- und Münzen, Schaffnertaschen, Zahlboxen und Entwerter), Antriebs- und Steuerungstechnik (Motoren, Fahrschalter), Stromversorgung (Quecksilber-Gleichrichter) und Signaltechnik (Ampelanlage). Anhand dreier historisch nachempfundener Arbeitsplätze (Einsatzleiter, Schlosser und Stellmacher) ist auch ein Rückblick in die Arbeitsbedingungen vergangener Jahrzehnte möglich. Das Museum ist auf dem Gelände des im Jahre 1880 eröffneten ersten Straßenbahn-Betriebshofes der Stadt in einer zweischiffigen Wagenhalle aus dem Jahr 1908 untergebracht. Das denkmalgeschütze Gebäude beherbergt neben dem Museum auch die Werkstatt des Trägervereins. Auf einer kurzen Fahrstrecke im Außenbereich des Museums kann im Sommerhalbjahr während der Öffnungszeiten auch eine kurze Fahrt in einem historischen Triebwagen mit offenen Plattformen aus dem Jahr 1920 unternommen werden.

Straßenbahnmuseum Leipzig

Den Grundstock der heutigen Fahrzeugsammlung legten weitsichtige Direktoren der Leipziger Straßenbahn bereits im Jahre 1924, indem sie die ältesten Triebwagen aus der Anfangszeit des elektrischen…
Straßenbahnmuseum Leipzig




Den Grundstock der heutigen Fahrzeugsammlung legten weitsichtige Direktoren der Leipziger Straßenbahn bereits im Jahre 1924, indem sie die ältesten Triebwagen aus der Anfangszeit des elektrischen Betriebes für museale Zwecke hinterstellten und zwar den Tw 308 der Großen Leipziger Straßenbahn (GLSt) und den Tw 64 der Leipziger Elektrischen Straßenbahn (LESt).

Nach dem Zweiten Weltkrieg sollten diese Fahrzeuge als Relikte der kapitalistischen Ära verschrottet werden. Wieder waren es weitsichtige Straßenbahner, die dies verhinderten. Zur 800-Jahr-Feier der Stadt Leipzig im Jahr 1965 rückten die historischen Fahrzeuge wiederum in den Blickpunkt des Interesses. Aus einem Reklamezug entstanden in der Hauptwerkstatt Heiterblick durch Rückbau und Neulackierung der historische Triebwagen 890 (später 179) im Zustand der städtischen GLSt und der LESt-Beiwagen 86, so dass die nunmehrige Flotte schon vier Fahrzeuge umfasste. Im gleichen Jahr erfolgte die Gründung der Arbeitsgruppe „Nahverkehr“ innerhalb der Leipziger AG 6/7 „Friedrich List“ des „Deutschen Modelleisenbahn-Verbandes“ (DMV).

Heute kümmert sich der 1990 gegründete Verein AG „Historische Nahverkehrsmittel Leipzig“ e. V. um die Unterhaltung und die Präsentation der historischen Wagen. Sammlungsziel des Vereins war und ist es, möglichst von jedem Wagentyp, der in Leipzig verkehrte, ein Exemplar zu erhalten. Dabei wird Wert darauf gelegt, die Wagen im jeweiligen Ursprungszustand zu präsentieren, um so die Vielfalt an Gesellschaften, Lackierungen, Linienbezeichnungen etc. dokumentieren zu können. Anhand ausgewählter Vertreter des Wagenparkes sollen zusätzlich wichtige und typische Umbauvarianten gezeigt werden.

Nachdem die Fahrzeuge mehrere Jahre im ehemaligen Straßenbahndepot in Leipzig-Möckern ausgestellt waren, zog die Sammlung im Jahr 2019 an die Wittenberger Straße Höhe Apelstraße um, wo sie seit Mai 2021 besichtigt werden kann. Das Domizil befindet sich im 1895 erbauten ehemaligen Hauptdepot der Leipziger Elektrischen Straßenbahn. Es bietet eine attraktive und passende historische Kulisse für die ausgestellten Fahrzeuge. Die wechselhafte Geschichte des im Zweiten Weltkrieg bombardierten Betriebshofes wird dort ebenfalls vorgestellt.

Zur Sammlung gehören aktuell 46 Straßenbahnwagen, 2 Obusse (Büssing und Skoda 8 Tr), 2 Kraftomnibusse (Ikarus 263 und 280 S), 1 Taxi (Lada) und 1 sonstiges Kfz (Barkas B 1000).

SVT Görlitz gGmbH

Kommt der "ICE des Ostens" wieder auf die Schiene? 10 "SVT" hatte der "Waggonbau Görlitz" in den 1960er-Jahren gebaut. Die mit ihnen gefahrenen Schnellzüge hießen "Vindobona", "Karlex", "Neptun".…
SVT Görlitz gGmbH




Kommt der "ICE des Ostens" wieder auf die Schiene? 10 "SVT" hatte der "Waggonbau Görlitz" in den 1960er-Jahren gebaut. Die mit ihnen gefahrenen Schnellzüge hießen "Vindobona", "Karlex", "Neptun". Klangvolle Namen, visionäre Formen und eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h machten die Züge damals zum Stolz der Reichsbahn und vieler Eisenbahnfreunde in der DDR. Der "SVT" fuhr von Berlin und Leipzig aus nicht nur nach Prag oder Karlsbad, sondern weiter: Nach Wien oder - per Fähre - über die Ostsee - nach Kopenhagen. Seit 2003 ist der Zug ausgemustert und stillgelegt.

Ziel der Initiative ist die betriebsfähige Aufarbeitung eines dieselhydraulischen Schnellverkehrstriebwagens (SVT) und der wirtschaftliche Betrieb als Sonderzug. In der ersten Phase, die 2019 begann, geht es um die äußere Aufarbeitung des Zuges. Zwischen dem DB Museum als Eigentümerin und der SVT Görlitz gGmbH i.G. wurde ein Leihvertrag über den Zug abgeschlossen. Am 23. März 2019 wurde der Zug nach Dresden überführt. In enger Absprache mit dem DB Museum wird die SVT Görlitz gGmbH den Umfang der Aufarbeitung definieren und mit diesen Arbeiten beginnen. Derzeit sucht die SVT Görlitz gGmbH Partner für die Finanzierung sowie für die Aufarbeitung von Teilkomponenten. Um die erforderlichen finanziellen Mittel einzuwerben, steht die Initiative bereits potentielle Partnern in Kontakt. Es ist bereits gelungen mehrere Sponsoren für die laufenden Kosten der SVT Görlitz gGmbH i.G., insbesondere die Hallenmiete zu gewinnen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeldaen, das Projekt zu unterstützen.

Technikmuseum Seilablaufanlage Rangierbahnhof Chemnitz-Hilbersdorf

In diesem Museum von europäischem Rang wird die Zerlegung von Güterzügen im lokomotivlosen Betrieb mit Hilfe einer Seilablaufanlage dargestellt. Die ab 2012 teilrekonstruierte Anlage stellt eine…
Technikmuseum Seilablaufanlage Rangierbahnhof Chemnitz-Hilbersdorf




In diesem Museum von europäischem Rang wird die Zerlegung von Güterzügen im lokomotivlosen Betrieb mit Hilfe einer Seilablaufanlage dargestellt. Die ab 2012 teilrekonstruierte Anlage stellt eine europäische Einmaligkeit dar. Gezeigt wird die ganzheitliche Technologie inklusive aller Teilbereiche (Stellwerk, Spannwerk, Gleisanlage). In einer Dauerausstellung wird neben der Darstellung der Abläufe der Seilanlagen anhand eines funktionstüchtigen Modells die Bedeutung der Anlage für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt und der Region Chemnitz illustriert.

Die Seilablaufanlage ist ein Bestandteil vom „Schauplatz Eisenbahn“, der das ehemalige Bahnbetriebswerk Chemnitz-Hilbersdorf und die Seilablaufanlage gemeinsam vermarktet.

Technisches Museum 'Mühle Langenchursdorf'

Die Mühle Langenchursdorf blickt auf eine nahezu 450jährige Geschichte zurück. Durch ihren Standort in der Ortsmitte von Langenchursdorf und das beinahe vollständige historische Inventar einer…
Technisches Museum 'Mühle Langenchursdorf'




Die Mühle Langenchursdorf blickt auf eine nahezu 450jährige Geschichte zurück. Durch ihren Standort in der Ortsmitte von Langenchursdorf und das beinahe vollständige historische Inventar einer Kleinmühle bot es sich an, die Mühle museal zu nutzen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Zentraler Ausstellungsschwerpunkt ist die funktionstüchtige technische Ausstattung einer Wassermühle vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Im Aufbau befindet sich eine weitere Ausstellung zur Eisen-Nickel-Gewinnung im Revier Callenberg. Am Standort der Mühle Langenchursdorf befand sich bis 1895 ein Eisenhammerwerk. Eisenverhüttung und -bearbeitung nahmen hier seit dem 15. Jahrhundert ihren Anfang.

Als Leihgabe der Gemeinde Callenberg befindet sich im Erdgeschoss des Mühlengebäudes eine Dokumentation zur Mühlenlandschaft von Langenchursdorf (mit insgesamt 10 Mühlen). Die Modelle von fünf Mühlen des Langenchursdorfer Tales im Maßstab von 1:25 sind ausgestellt.

Neben der Dauerausstellung finden auch regelmäßige Sonderausstellungen statt. Ein umfangreiches museumspädagogisches Programm bietet insbesondere Schulklassen die Möglichkeit, Theorie und Praxis zu den Themenschwerpunkten Technik, Ernährung und Energie zu verbinden.

 

Traditionsverein „Rollbockbahn“ e.V.

Der Traditionsverein „Rollbockbahn“ e.V. hat es sich zur Aufgabe gestellt, die Erinnerung an die von 1902 bis 1962 zwischen dem unteren Bahnhof in Reichenbach (Vogtl) und Oberheinsdorf auf 1000 mm…
Traditionsverein „Rollbockbahn“ e.V.




Der Traditionsverein „Rollbockbahn“ e.V. hat es sich zur Aufgabe gestellt, die Erinnerung an die von 1902 bis 1962 zwischen dem unteren Bahnhof in Reichenbach (Vogtl) und Oberheinsdorf auf 1000 mm Spurweite verkehrende Rollbockbahn lebendig zu halten. Auf dieser Strecke fuhren die drei einzigen Drehgestell-Dampflokomotiven der Bauart Fairlie, welche die Sächsische Maschinenfabrik vormals Richard Hartmann AG in Chemnitz im Jahr 1902 gebaut hat. Eine dieser von den K.Sächs.Sts.E.B. in der Gattung I M geführten Schmalspurdampfloks ist erhaltengeblieben. Das Verkehrsmuseum Dresden hat sie im Jahr 1971 äußerlich in den Zustand um 1902 zurückversetzen lassen. Nach einer mehrjährigen Abstellzeit im Harz kehrte sie 1999 ins sächsische Vogtland zurück, wo der Traditionsverein in Oberheinsdorf ein Museum in Form eines Lokschuppens errichtet hat. In diesem Gebäude ist die nicht betriebsfähige Lokomotiven seitdem als Leihgabe des Verkehrsmuseums Dresden ausgestellt.

Der Traditionsverein bewahrt und pflegt außerdem die anderen in Oberheinsdorf vorhandenen Sachzeugen (u.a. einen originalen Personenwagen und einen originalen Rollbock) der Rollbockbahn und stellt Informationen zu dieser regional bedeutsamen Bahnlinie aus.

Tuchfabrik Werdau

Die Sammlung Tuchfabrik versteht sich als Podium für Debatten über Wert und Bedeutung unseres kulturellen Erbes, mit Blick in die Zukunft. Auf der Suche nach neuen Formen für Präsentation und…
Tuchfabrik Werdau




Die Sammlung Tuchfabrik versteht sich als Podium für Debatten über Wert und Bedeutung unseres kulturellen Erbes, mit Blick in die Zukunft. Auf der Suche nach neuen Formen für Präsentation und Vermittlung von Wissen wollen wir neue Wege beschreiten. Damit tragen wir veränderten Kommunikationsweisen in einer sich wandelnden Gesellschaft Rechnung. Es soll die Brücke zwischen Historie, Bildung und Erlebnis geschlagen werden.

In der Sammlung Tuchfabrik wird weiterhin eine Bibliothek mit den Schwerpunkten Geschichte der Erzeugung mechanischer Energie, regionale Industriegeschichte aufgebaut.

Verbundnetz Gas

Als regional verankertes Unternehmen mit über 50-jähriger Geschichte fördert VNG im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements ausgewählte Projekte und Initiativen. VNG bekennt sich zu den Prinzipien…
Verbundnetz Gas




Als regional verankertes Unternehmen mit über 50-jähriger Geschichte fördert VNG im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements ausgewählte Projekte und Initiativen. VNG bekennt sich zu den Prinzipien einer starken Bürgergesellschaft. Mit der Gründung der VNG-Stiftung im Jahre 2009 hat VNG viele seiner Aktivitäten in den Bereichen Bildung, Soziales, Kunst und Kultur gebündelt.

Die VNG - Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft (VNG) mit Sitz in Leipzig beliefert in- und ausländische Kunden zuverlässig und flexibel mit Erdgas aus eigener Produktion, langfristigen Importverträgen und den europäischen Handelsmärkten. VNG ist die Muttergesellschaft der VNG-Gruppe, die in der gesamten Wertschöpfungskette der deutschen und europäischen Erdgaswirtschaft aktiv ist und sich auf die vier Kerngeschäftsbereiche Exploration & Produktion, Handel & Dienstleistung, Transport sowie Speicherung konzentriert. Entlang dieser Wertschöpfungskette nutzt VNG Wachstumschancen, um den Markterfolg der Gruppe zu sichern und auszubauen.

Weißeritztalbahn

Die Weißeritztalbahn zählt zu den schönsten Bahnstrecken Europas. Sei es die Fahrt durch den romantischen Rabenauer Grund, entlang der Talsperre Malter oder über den Dächern des idyllischen Städtchen…
Weißeritztalbahn




Die Weißeritztalbahn zählt zu den schönsten Bahnstrecken Europas. Sei es die Fahrt durch den romantischen Rabenauer Grund, entlang der Talsperre Malter oder über den Dächern des idyllischen Städtchen Schmiedeberg – die wechselnden Landschaften sind zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.

Um das Felsental des Rabenauer Grundes handeln Sagen wie „Der Schatz in der großen Mühle bei Rabenau“ oder „Der Einsiedler im Grunde“ von vergrabenen Schätzen. Heben kann man die Schätze nicht, aber erlebbar sind sie doch bei einer Fahrt mit der romantischen Dampfeisenbahn oder einer Rast an der Rabenauer Mühle. Nach Ausfahrt aus dem Grund führt die Bahnstrecke entlang der Talsperre Malter.

Freizeit aktiv erleben ist heute das Motto des bekanntesten Ausflugszieles direkt an der Bahnstrecke. Nicht weniger attraktiv ist die Stadt Dippoldiswalde. Bekannt ist, dass eine der historischen Schachtanlagen das älteste, noch original erhaltene Silberbergwerk im deutschsprachigen Raum ist. Holzteile von 1185 und Teile einer Haspelstütze wurden gefunden. Bekannt ist „Dipps”, wie die Stadt von den Einheimischen genannt wird, aber vor allem wegen der für Europa einmaligen musealen Nutzung eines originalgetreu rekonstruierten Lohgerberhauses aus dem 18. Jahrhundert. Die Endstation der Bahn befindet sich in Kurort Kipsdorf, heute ein Ortsteil der Stadt Altenberg, der Kur- und Sportstadt im Osterzgebirge.

Die Weißeritztalbahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.

Zittauer Schmalspurbahn

Sie verkehren täglich mit Volldampf – die Züge der Zittauer Schmalspurbahn von der altehrwürdigen Stadt Zittau in den kleinsten Naturpark Deutschlands. Im Bahnhof Bertsdorf teilt sich die Bahn dazu in…
Zittauer Schmalspurbahn




Sie verkehren täglich mit Volldampf – die Züge der Zittauer Schmalspurbahn von der altehrwürdigen Stadt Zittau in den kleinsten Naturpark Deutschlands. Im Bahnhof Bertsdorf teilt sich die Bahn dazu in einen Ast nach Kurort Oybin und in einen nach Kurort Jonsdorf. Die in der Bundesrepublik nur noch hier zu erlebende Doppelausfahrt zweier Dampfzüge gehört zu den Attraktionen der Schmalspurbahn, die als interessanteste ihr Art in Sachsen gilt. Eine Mitfahrt stellt ein romantisches Erlebnis für die ganze Familie und zugleich eine Zeitreise zurück in die Vergangenheit dar. Einzigartige Zuggarnituren aus vier Epochen der deutschen Eisenbahngeschichte zeichnen die Bahn aus. Der Sachsenzug mit Fahrzeugen aus der Epoche der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen besteht ebenso wie der historische Reichsbahnzug im Stil der Zeit um 1930 aus zahlreichen Fahrzeugunikaten.

Beide Züge kommen ebenso wie der Zittauer Triebwagen, der die Reichsbahn der Nachkriegszeit repräsentiert, nach festem Fahrplan an den Wochenenden in der Hauptsaison zum Einsatz. Auch die regulären täglich verkehrenden Dampfzüge bieten nicht nur vom mitgeführten Speisewagen aus ein Eisenbahnerlebnis par excellence.

Die Zittauer Schmalspurbahn ist Partner der Dampfbahn-Route Sachsen.