Schaufelradbagger 1452, ein Dinosaurier aus dem Zeitalter des Braunkohletagebaus
Schaufelradbagger 1452, ein Dinsaurier aus dem Zeitalter des BraunkohletagebausNetzwerk Industriekultur Görlitz

Schaufelradbagger 1452 und Bergbautechnik | Zeugen des Bergbaus

Berzdorfer Strasse 102
02827 Görlitz OT Hagenwerder
Saisonöffnungszeiten Mai bis Oktober: Dienstag und Donnerstag 14.00 - 18.00 Uhr
Sonnabend, Sonntag und Feiertag 10.30 - 18.00 Uhr

Nach der Außerdienststellung verblieb der Schaufelradbagger 1452 im ehemaligen Tagebau Berzdorf bei Görlitz und wird seither vom Verein Bergbaulicher Zeitzeugen museal erhalten. Als Schwarzes Dreieck bezeichnete man die Grenzregion zwischen Deutschland, Polen und der Tschechoslowakei, die lange Zeit durch eine extrem hohe Luftverschmutzung gekennzeichnet war. Die Freisetzung großer Mengen an Luftschadstoffen wie Schwefeldioxid, Stickoxide und Staub war unter anderem die Folge umfangreicher Braunkohleverstromung im Oberlausitzer Bergbaurevier.

 

Nach über 150 Jahren Braunkohleabbau wurde im Dezember 1997 die Kohleförderung eingestellt. Als technisches Denkmal dieser Zeit kann der Bagger 1452 besichtigt werden.

 

Aus Anlass der Ausserbetriebnahme des letzten Tagebaugroßgerätes, Bagger 1452, wurde am 26. Oktober 2001 der Verein bergbaulicher Zeitzeugen e. V. gegründet.

Fast alle Mitglieder des Vereins sind ehemalige, langjährige und produktionserfahrene Bergbauangehörige, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Tradition und die Bergbautechnik zu erhalten und zu pflegen. Der Verein und die Mitglieder betreuen die Sammlung technischer Denkmale und bieten Angebote wie Baggerführungen (auf Anfrage) und Vorführungen an.