"Der Weinbergturm wurde in Holzbau-weise 1885 ursprünglich auf dem Gelände der 1. Niederschlesischen Gewerbe- und Industrieausstellung in Görlitz errichtet"

Weinbergturm Initiative Görlitz

Netzwerk Industriekultur Görlitz
An der Landskronbrauerei 902
02826 Görlitz-Südstadt
weinbergturm@goerlitz-suedstadt.de
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Da der Weinbergturm ehrenamtlich betreut wird, ist er nicht durchgehend geöffnet, sondern meist nur zu besonderen Anlässen zugänglich

Der Weinbergturm in Görlitz ist ein historischer Aussichtsturm in der Südstadt, der vor allem für seinen weiten Blick in Richtung Süden und zum Riesengebirge bekannt ist. Zur oberen Aussichtsplattform hinauf führen 103 Stufen. Insgesamt misst der Turm eine Höhe von 33 Metern und bietet einen weiten Blick in Richtung Süden. Der Weinbergturm wurde in Holzbau-weise 1885 ursprünglich auf dem Gelände der 1. Niederschlesischen Gewerbe- und Industrieausstellung (am heutigen Lutherplatz) in Görlitz errichtet, nach Entwürfen von einem der renommierten Architekturbüros, den Architekten Cremer und Wolffenstein, Hartel (Berlin).

 

Der Turm beherbergte damals bei der 1. Niederschlesischen Gewerbe- und Industrieausstellung am Drachenfelsen einen Personenaufzug der Berliner Fa. Flohr. Eine Sensation, die in das damals benachbarte Café führte, der Turm sich als Publikumsliebling im Ergebnis sah. Er wurde 1887 auf dem Weinberg in der Görlitzer Südstadt wieder aufgebaut.

 

Eine Bürger-Initiative und der für den Stadtteil engagierte Bürgerrat Südstadt betreut das Anwesen auf dem Weinberg. In der nächsten Stufe ist die Gründung eines Fördervereins geplant, dieser soll sich dem Erhalt von Weinbergturm und -Haus annehmen, darüber hinaus für das gesamte Areal Weinberg eine perspektivische Entwicklung begleiten helfen. Eine Anlaufstelle findet sich im Südstadt Stadtteilladen auf der Biesnitzer Straße 30.

Dank den ehrenamtlich Aktiven ist die Öffnung für Publikum möglich. Anlass für die Öffnung des Weinberghauses und benachbarten Weinbergturms ist der Tag des Offenen Denkmals der immer am 2. Septemberwochenende einlädt. In den letzten Jahren war so zwischen 10 bis 18 Uhr der Turm für Besucher zugänglich.