
Dresden Termine des Verbandes
Parlamentarischer Abend Industriekultur Sachsen: starkes Signal für ein Zukunftsthema
Zahlreiche Mitglieder des Sächsischen Landtags sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Wissenschaft, Kultur, Tourismus und Einrichtungen der Industriekultur nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch über die zukünftige Entwicklung der Industriekultur in Sachsen. Eröffnet wurde der Abend durch den Präsidenten des Sächsischen Landtags, Alexander Dierks, sowie Franziska Brech vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus.
Mit dem Parlamentarischen Abend stärkt der Landesverband Industriekultur Sachsen den Dialog zwischen Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Tourismus und den vielfältigen Akteuren der Industriekultur. Ziel ist es, Industriekultur als Querschnittsthema dauerhaft in die Entwicklung Sachsens einzubringen – von regionaler Identität und kulturellem Erbe über Tourismus und Bildung bis hin zu Standortentwicklung, Technikoffenheit und Transformation.
Die breite Teilnahme und die intensiven Gespräche haben gezeigt, dass der Landesverband heute als vernetzende und übersetzende Struktur wahrgenommen wird: Er bündelt fachliche Perspektiven, macht die Vielfalt der sächsischen Industriekultur politisch anschlussfähig und schafft Verbindungen zwischen Orten, Institutionen und Entscheidungsebenen.
Im Mittelpunkt standen die strategische Bedeutung der Industriekultur für Sachsen und der Blick auf erfolgreiche Strukturen in anderen Bundesländern. Die Fachimpulse aus Sachsen-Anhalt zeigten eindrucksvoll, wie durch kontinuierliche Zusammenarbeit von Politik, Verwaltung, Kommunen, Ehrenamt und Zivilgesellschaft ein leistungsfähiges Netzwerk entstehen kann, das weit in die Fläche wirkt.
Unser besonderer Dank gilt Thies Schröder für die anschauliche Darstellung der praktischen Netzwerkarbeit sowie Rhoda Riccius für die Einordnung der politischen und administrativen Rahmenbedingungen in Sachsen-Anhalt. Beide Beiträge haben deutlich gemacht, dass Industriekultur als Querschnittsaufgabe erfolgreich gestaltet werden kann, wenn Zuständigkeiten vernetzt und Akteure dauerhaft eingebunden werden.
Die Gespräche im Anschluss an das Programm bestätigten das große Interesse, Industriekultur in Sachsen gemeinsam weiterzuentwickeln. Der Landesverband wird die entstandenen Kontakte und Anregungen in den kommenden Wochen aufgreifen und den Dialog mit den beteiligten Akteurinnen und Akteuren fortsetzen – gern auch während der Sommerpause, um Ideen zu vertiefen und neue Kooperationen vorzubereiten.
Der Landesverband Industriekultur Sachsen bedankt sich herzlich bei allen Gästen, Mitwirkenden und Unterstützenden für ihre Beiträge und ihr Engagement. Gemeinsam wollen wir daran arbeiten, Industriekultur als Zukunftsthema für Sachsen weiter zu stärken.