Junkers G 38 LA 2.
Junkers G 38 LA 2. Foto: Meyers Blitz Lexikon Leipzig 1932
23.06.2022

Die bedeutendsten deutschen Flugzeugbauer und Konstrukteure von 1908–1958

Verkehrsmuseum Dresden im Johanneum am Neumarkt, Lichthof
Augustusstraße 1, 01067 Dresden - Eintritt 3,- Euro
18 Uhr

In fünf Entwicklungsphasen wird die deutsche Luftfahrtgeschichte von den ersten Anfängen bis zum tragischen Ende der „152“ in Dresden erläutert. 1907 konnte der deutsche Ingenieur Hans Grade den Erstflug mit seinem Dreidecker starten. 1908 hat Grade dann mit seinem Eindecker „Libelle“ Geschichte geschrieben. Der Flugzeugbau entwickelte sich in Deutschland erst spät, erlebte dann aber durch den Ersten Weltkrieg einen großen Aufschwung. Trotz vieler Verbote durch den Versailler Vertrag zum deutschen Flugzeugbau, entstand bereits 1919 eine umfangreiche zivile Luftfahrt in Deutschland, die ihren internationalen Höhepunkt in der Gründung der „Deutschen Lufthansa“ am 6. Januar 1926 erreichte. Bis 1934 konnten die schnellsten, größten und komfortabelsten Passagierflugzeuge der Welt in Deutschland entwickelt und eingesetzt werden.

Der Vortrag zeigt die enorme Weiterentwicklung im Flugzeugbau durch die Hochrüstung im Dritten Reich und im Zweiten Weltkrieg sowie das Ende der Luftfahrtindustrie nach der bedingungslosen Kapitulation des Dritten Reiches 1945 und den eindeutigen Festlegungen im Potsdamer Abkommen. Der historische Abriss der deutschen Luftfahrtindustrie wird detailliert dargestellt, mit vielen interessanten Bilddarstellungen und historischen Bildsequenzen unterlegt und begründet. Es wird erläutert, warum der deutsche Flugzeugbau immer wieder Maßstäbe gesetzt hat.

 

Vortrag von Konrad Eulitz, IG Luftfahrt Dresden

 

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