"Schwerpunkt der Ausstellung ist der Fahrzeugbau in der Oberlausitz"

Motorrad-Veteranen und Technik-Museum Großschönau
Hauptstraße 85
02779 Großschönau
Betritt man den großen Ausstellungssaal im Erdgeschoss, wird man sogleich von der Schlosserwerkstatt aus der Zeit um 1900 bis 1920 überrascht. Die historischen Dreh-, Bohr- und Hobelmaschinen werden über Transmissionen angetrieben und funktionieren. Schmiede und Holzwerkstätten aus der gleichen Zeit schließen sich an. Historische Ladenfassaden mit Schaufenstern säumen die gegenüber liegende Seite. Eine Lokomobile, die Dampfmaschinenanlage von 1902 mit Dampfkessel, Speisewasserpumpe, Generator und Schaltanlage Im ersten Obergeschoss des Museums ist die Entwicklung vom ersten Laufrad über Hochräder bis zum Fahrrad bzw. Motorrad nachvollziehbar. Schwerpunkt der Ausstellung ist auch hier der Fahrzeugbau in der Oberlausitz, vor allem die von Gustav Hiller 1888 gegründeten PHÄNOMEN- und späteren ROBUR-Werke in Zittau. Eine Palette von Phänomen- Fahr- und Leichtmotorrädern setzt hier regionale Akzente. Den einzelnen Epochen sind jeweils zeitbezogenes Zubehör, Kleidung, Werbung, Schilder usw. zugeordnet.
Im großen Saal beginnt rechter Hand die Ausstellung mit einer kompletten SHELL-Tankstelle der 1930er Jahre, links steht eine DERUNAPHT-Tanksäule. Dann geht es in die Sammlung:
zahlreiche Motorräder, die vor 1945 gebaut wurden, gefolgt von den ersten Nachkriegsmaschinen, etlichen Motorrädern und Rollern aus dem tschechischen Nachbarland sowie der gesamten Palette der Mopeds, Motorroller und Motorräder aus DDR-Produktionen.